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Blitzlichter

Fahimeh Farsaie

1952 in Teheran/ Iran geboren, studierte Kunstgeschichte und Jura und war als Redakteurin und Kunstkritikerin für mehrere Zeitungen im Iran tätig. 1970 wechselte sie als Korrespondentin und Redakteurin nach London und ging 1983 ins Exil nach Deutschland. Sie lebt heute in Köln und arbeitet u.a. für die Deutsche Welle.

Fahimeh Farsaie erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien: unter anderem Irans Fernsehpreis “Tamascha”, BARANs- Fond-Preis für Exil-Literatur-Schweden, Böll-Fonds-Stipendium, Drehbuchförderung des Filmbüros NRW. Sie hat bislang fünf Romane, ein Hörspiel und zwei Drehbücher geschrieben.

Durch die berufliche Beschäftigung mit dem Theater und die Leidenschaft für das Schreiben kam die Ausschreibung zu einem guten Zeitpunkt.

„Ich schreibe ständig Exposees in der Hoffnung, dass ich irgendwann die Zeit bekomme, sie zu realisieren und zu schreiben. Ich freue ich mich sehr, bei dem Workshop etwas zu lernen und mit den Kollegen im Austausch zu stehen.“
Fahimeh Farsaie
IN ZUKUNFT Stück
 

DAS GIFTIGE GRÜN DES HERZENS

Drama
von Fahimeh Farsaie

Die junge Medizinstudentin Gabi ahnt nicht was auf sie zukommt, als sie sich mit der frommen iranischen Ärztin Badri und ihrem Mann Nasser anfreundet, der zwischen Köln und Teheran hin und her pendelt. Gabi ist fasziniert von der bizarren Lebensart und macht sich diese zu Eigen: Aus Überzeugung konvertiert sie zum Islam und geht mit Nasser eine „Ehe auf Zeit“ ein. Gabi will nicht, dass ihre tiefe Freundschaft zu Badri zerbricht und um diese zu retten, gerät sie in die dunklen Geheimnisse der Familie. Sie kommt grauenvollen Ereignissen aus der Vergangenheit im Iran auf die Spur…
„Das giftige Grün des Herzens“ ist ein einfühlsames Portrait über die magisch-rätselhafte Liebes- und Freundschaftsgeschichte zwischen Menschen aus unterschiedlichen kulturellen Welten, die ihre Hoffnung auf eine zweite Chance im Leben nicht aufgeben wollen. Ein Stück für 6 Schauspieler.

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Sponsoren: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, EXILE