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Proben für "Spiegelblicke" sind gestartet
Blitzlichter

Die Proben für “Spiegelblicke” – Gewinnerstück des Interkulturellen Literatur-Wettbewerbs In Zukunft III laufen.

Über das Stück:
Malika ist eine gefeierte Schauspielerin. Ihre arabischen Wurzeln verleugnet sie, der Ruhm überstrahlt alles. Doch nach einer Preisverleihung taucht ein Kindheitsfreund auf und zwingt sie, sich der verdrängten Vergangenheit und den verschleierten Feindseligkeiten zu stellen. So begibt sie sich auf die Suche nach ihrem algerischen Vater, der selbst seinen Dämonen nicht entkommen kann.

Über die Autorin:
Yasmina Ouakidi, in Deutschland geboren als Kind deutsch-algerischer Eltern. Sie studierte Erziehungswissenschaften, Spiel-und Theaterpädagogik. Seit 2013 studiert sie biografisches und kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ouakidi arbeitet u.a. als freiberufliche Theaterpädagogin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Weitere Informationen zur Inszenierung gibt es hier.

Karten sind jetzt erhältlich unter:
Angelika Behlau (Theaterkasse)
Mo. – Do. 8 bis 16 Uhr
Fr. 8 bis 11.30 Uhr
Fon 0 23 05 / 97 80 20
Fax 0 23 05 / 97 80 55
behlau@westfaelisches-landestheater.de

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In Zukunft in Berlin - Das Motto: Wandel. Wanderung. Migration.
 

Eine Lesung der Autoren der bisher stattgefundenen In Zukunft* Theaterprojekte.

Auf der gut besuchten Lesung des CLB am 11.November 2016 im Aufbau Haus in Berlin, moderiert von Maxi Obexer und Tania Folaji, lasen Autor*Innen aus In Zukunft entstandenen Stücken.

Sonja Schierbaum, Teilnehmerin aus In Zukunft III, 2015-16, ließ in ihrem Theatertext Das Gespenst der Archivarin, zwei Archivarinnen den objektiven und subjektiven Freiheitsbegriff variieren. Ihre Figuren kämpfen gegeneinander und verteidigen aktuelle Fragen wie: Kann der Begriff von Freiheit überleben? Gehen Freiheit und Sicherheit zusammen?
Luna Ali, Teilnehmerin des In Zukunft II Workshops in 2013-14, las aus ihrem neuen Essay Bacchus and Bombs, der in Beirut entstand, wo Luna Ali während eines dreimonatigen Aufenthalts syrische Exil-Autoren interviewte. Die Zuhörer folgten der beeindruckenden Auseinandersetzung um Sprache, die das Sein bedingt, um Dasein an unvertrauten Orten. Auch bei Sivan Ben Yishai, In Zukunft III Teilnehmerin, wird das Auswandern in eine fremde Sprache zu einer Angelegenheit, die das Sein auf die Probe stellt. In Your very own double crisis club dominieren Schlaglichter, Kakophonien und ein die Autorin störender Akzent.

In der anschließenden Publikumsdiskussion mit Maxi Obexer, Nina Peters, Tania Folaji und Tina Jerman von der Exile Kulturkooperation e.V. wurde die Frage nach Bedeutung und Gefahr von Werkstätten für Autor*Innen mit Migrationshintergrund diskutiert. Für Nina Peters, Theaterlektorin im Suhrkamp Verlag, die als Jurorin in den In Zukunft-Theaterworkshop eingebunden war, bringt diese Art der Theaterarbeit vor allem originär gute Texte hervor. Für die Autor*Innen aus der In Zukunft-Reihe bestand die herausragende Qualität des Workshops darin, unter fachlicher Anleitung ein Stück ihrer Wahl zu produzieren, unbelastet von Anforderungen, die migrantisches Theaterschaffen mit sich bringt.

Wie die Teilnehmer der drei letzten Jahre beweisen, diente In Zukunft den Autor*Innen dazu, einen Fuß nach Bühnendeutschland zu setzen und sich darin zu behaupten.
Vor allen Dingen zeigen die In Zukunft Werkstätten eins: die Förderung von Autor*innen mit Migrationshintergrund ist gleichbedeutend mit der Förderung von politischen Inhalten und neuen politischen Formen.

In Zukunft Termine:
Lesung: 06.02.2017 Wandel. Wanderung. Migration. Neue Stücke im Schauspielhaus Düsseldorf

In Zukunft Autor*Innen:
Sinan Akkus, Fahimeh Farsaie, Michael Küppers-Adebisi, Jubril Sulaimon, Akin E. Şipal, Nesrin Tanç, Samia Susann Trabolsi, Tanya Zeran, Oleg Zhukov, Daniel Ableev, Emre Akal, Luna Ali, Laia Alvarez I Mestre, Tania Folaji, Mehdi Moradpour, Musaab Al – Tuwaijari, Havva Gülcan Ayvalik, Kenneth Philipp George, Mehdi Moinzadeh, Katalin Naszály, Yade Yasemin Önder, Yasmina Ouakidi, Sonja Schierbaum, Adnan Softić, Sivan Ben Yishai.

Initiiert und durchgeführt werden die In Zukunft-Literaturwerkstätten vom Westfälischen Landestheater, der EXILE-Kulturkoordination und dem Neuen Institut für Dramatisches Schreiben (Nids), Berlin.
Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Lesung In Zukunft in Berlin_1Lesung In Zukunft in Berlin_2Lesung In Zukunft in Berlin_3Lesung In Zukunft in Berlin_5Lesung In Zukunft in Berlin_6Sponsoren: Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, EXILE
Yasmina Ouakidi bei der feierlichen Lese-Matinee 04.09.
 

Yasmina Ouakidi gewinnt mit „Spiegelblicke“

Essen, 04.09.2016 – Die Berliner Autorin Yasmina Ouakidi gewinnt den Interkulturellen Literatur-Wettbewerb mit dem Einwandererdrama „Spiegelblicke“.

Nina Peters Theaterlektorin beim Suhrkamp Verlag begründete die Juryentscheidung:

Yasmina Ouakidis Sprache ist erfrischend „gegenwarts-abbildend“: „Häshtäg Hammerfrau, Häshtäg Hammerkleid, häshtäg Hammerglückwunsch für Malika O Punkt“, raunt das „virtuelle Gemurmel“, das Yasmina Ouakidi als Chor aus dem 21. Jahrhundert die Handlung vorantreiben lässt. Die heutige Gegenwart ist eine Gegenwart der Viel-Stimmigkeit, der Gleichzeitigkeit eines vielstimmigen Sounds, und das ist sie auch in „Spiegelblicke“. Yasmina Ouakidi spielt mit unterschiedlichen Sprachen, und diese Sprachen haben unterschiedliche „Temperaturen“. Es gibt die schlagfertigen, die kurzatmigen Dialoge, die dem Ort entsprechen, an dem sie entstehen: Der Filmparty oder der Bar, und ständig funkt ein Handy dazwischen, per sms, per Twitter, Hashtag … (…) Diesem zeitgenössischen Gemurmel stellt Yasmina Ouakidi andere „Sprachen“ entgegen. Die poetische Sprache aus dem Tagebuch, das Malika in ihrem ersten Leben führte. Die aufgeregte, ausufernde Erzählung Malikas, die sich Bahn bricht, als sie zum ersten Mal ein Bild entwirft vom Ort ihrer Kindheit und Jugend. Oder das Geplapper der kranken Mutter, bevor diese sich das Leben nimmt und die in einer Suada ins Telefon ihr Schicksal quasselt, ihr Schicksal als Frau eines beruflich gescheiterten Migranten, dem ihre eigene Familie mit Hass begegnet.

Des Weiteren gratulierte Nina Peters dem Initiator und Dramaturgen Christian Scholze, der Dramatikerin Maxi Obexer für die Weiterentwicklung des Projekts und die engagierte Leitung der Workshops, Tina Jerman von der EXILE Kulturkoordination für die Betreuung und der anwesenden Bettina Milz vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend und Kultur des Landes NRW zu dieser wegweisenden Initiative aus Castrop-Rauxel, die das Ministerium in sein Förderprogramm aufgenommen hat.

„Wer für „In Zukunft“ ausgewählt wurde, der hat schon gewonnen. Ich gratuliere also allen anwesenden AutorInnen. Und ganz herzlich Yasmina Ouakidi.“, so Nina Peters in ihrer Laudatio.

Das Theaterstück entstand im Rahmen des Literaturwettbewerbs „In Zukunft“, das in der Spielzeit 2015/2016 zum dritten und letzten Mal ausgelobt wurde. Acht ausgewählte Autorinnen und Autoren mit Migrationsgeschichte haben ein ganzes Jahr lang gemeinsam an ihren gesellschaftskritischen Stücken gearbeitet. Die Workshops wurden von Prof.Maxi Obexer geleitet in Kooperation mit dem Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel, der EXILE-Kulturkoordination Essen und dem Neuen Institut für dramatisches Schreiben Berlin (NIDS). Das bundesweit einmalige Förderprojekt, an dem während der drei Jahre 24 ausgewählte Theaterautor*innen teilnahmen, wurde vom Ministerium für Kultur des Landes NRW gefördert. 2012 wurde bereits „Vor Wien“ von Akin E.Sipal ausgezeichnet und 2015 „Disco Hurghada“ von Tania Folaji. Beide Stücke wurden am WLT uraufgeführt.

„Spiegelblicke“ von Yasmina Ouakidi wird am 01.April 2017 am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel (WLT) uraufgeführt.

Das Förderprogramm In Zukunft hat in der deutschen Förderlandschaft ein Alleinstellungsmerkmal.
Nina Peters, Theaterlektorin Suhrkamp Verlag und Jurymitglied
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
Theaterkritiker Gerhard Jörder bei Jurysitzung In Zukunft III
 

IN ZUKUNFT III – die Entscheidung ist gefallen

Preisverleihung mit szenischer Lesung 4.September im Pact Zollverein Essen

Ein ganzes Jahr lang hatten acht ausgewählte Autorinnen und Autoren die Gelegenheit an ihren Theater-Stücken zu arbeiten. Unter der Leitung von Prof. Maxi Obexer trafen sie sich monatlich zu Wochenend-Workshops, um über ihre Stücke zu reflektieren. Sie haben um das treffendste Wort, um die wichtigste Figur und um die klarste Haltung gerungen, und sie haben nicht gezögert, immer wieder alles neu zu denken.
Die dramatischen Ereignisse um Menschen auf der Flucht, die Bedrohung der Freiheit durch Terror und offenen Ausländerhass, haben auch ihr Schreiben als Autoren mit Migrationsgeschichte beeinflusst: Große Themen finden sich in ihren Texten, Fragen um Identität, Heimatlosigkeit, nationale Konstruktionen, Freiheit und Menschenrechte. Am Ende des Workshop-Prozesses lagen 341 Seiten der renommierten Jury vor, die eine Entscheidung treffen musste. Die Jury diskutierte leidenschaftlich und hatte die Qual der Wahl um das beste Bühnenwerk. Das Projekt IN ZUKUNFT sei eine einmalige Schreibwerkstatt für talentierte Autorinnen und Autoren mit Migrationsgeschichte und unbedingt förderungswürdig, so die einhellige Meinung der Jury 2016.

Am Sonntag, dem 04.September um 11.00 Uhr, wird das prämierte Stück bekannt gegeben. Die Autorinnen und Autoren lesen in lockerer Runde Ausschnitte ihrer Stücke vor, so dass Sie einen Eindruck bekommen können, über die Formenvielfalt der eingereichten Stücke. Beim anschließenden Brunch haben Sie die Möglichkeit, mit den Autor*innen, dem IN ZUKUNFT-Team und den Jurymitgliedern ins Gespräch zu kommen. Um Anmeldung wird gebeten.
EXILE-Kulturkoordination, Tel.: 0201 – 747 988 40, Fax: 0201 – 747 988 80
Tina Jerman
Das prämierte Stück wird am 1.April 2017 im Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel uraufgeführt.

Die Jury 2016:
Dr.Pradeep Chakkarath, Ruhruniversität Bochum,
Ralf Ebeling, Intendant Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel,
Gerhard Jörder, Theaterkritiker, Nina Peters, Theaterlektorin, Suhrkamp Verlag,
Martina Müller-Wallraf, Leiterin Hörspiel WDR

"Also eine Bühne ist eine Bühne, das möchte ich schon mal sagen!"

Theaterkritiker Gerhard Jörder während der Jurysitzung In Zukunft III
Dr.Pradeep Chakkarath, JurymitgliedNina Peters, Lektorin Suhrkamp VerlagMartina Müller-Wallraf, JurymitgliedRalf Ebeling, Jurymitgliednrw_mfkjks_web_1.jpg
Deadline
 

Die neuen In Zukunft III Stücke sind fertig

Die Jury hat die Qual der Wahl
17.Juni Rautenstrauch-Jost-Museum, Köln

Nach dem letzten entspannten sommernahen Workshop in Castrop-Rauxel, mussten die Autor_innen noch ein wenig feilen. Streichen oder nicht streichen? Diese und andere existenzielle Fragen wurden geklärt und so mancher Titel schweren Herzens verworfen. Nun ist es “amtlich”. Die Jury bekommt diese Stücke auf den Tisch:

1. Am Ende des heutigen Tages – Havva Gülcan Ayvalik
2. Das Gespenst der Archivarin – Sonja Schierbaum
3. Eine bessere Geschichte- Adnan Softić
4. MOTTEN – Kenneth Philip George (Übersetzung Florian Jiri Wilke)
5. Spiegelblicke – Yasmina Ouakidi
6. unter lauter fischen – Katalin Naszály
7. YOUR VERY OWN DOUBLE CRISIS CLUB – Sivan Ben Yishai (Übersetzung Henning Bochert)
8. > YOUTOPIA < / ABOUT:BLANK oder NIEMAND hat das APORIESYNDROM – Mehdi Moinzadeh

Am 17.Juni wird die Jury über die eingereichten Stücke diskutieren und eines wählen, das am Westfälischen Landestheater nächste Spielzeit 2017/2018 uraufgeführt wird. Die Bekanntgabe: 04.September im PACT Zollverein, Essen. Dann sehen sich alle noch einmal wieder zur gemeinsamen Lesung aller Stücke.

Save the date: 04.September!

"...darum, die Augen auf, und weiter gleiten, wie auf Eis, immer weiter, das ist die Blickbewegung von heute, der gleitende Blick, der SCROLLENDE BLICK, der nirgendwo hängen bleibt, weiter immer weiter..." (Das Gespenst der Archivarin)
Sonja Schierbaum
 

"Kontinent oder Idee? Also, wie machen wir es mit dem berechtigten Anspruch Grönlands auf die Antike, Herr Professor?" ( Eine bessere Geschichte)
Adnan Softić
Eurodram zeichnet "Illegale Helfer" aus
 

Eurodram zeichnet “Illegale Helfer” aus

8.März / Neben Henriette Dushe und Christina Kettering, ist die Leiterin der Workshop-Reihe IN ZUKUNFT, Prof.Maxi Obexer für ihr Stück “Illegale Helfer” von EURODRAM,Deutsches Komitee, ausgezeichnet worden. Eingereicht wurden 147 Texte aus Deutschland, Schweiz, Italien, Luxemburg und Polen. “Illegale Helfer” beleuchtet die schwierige Situation der Menschen, die ihr legales Leben gegen ein illegales notgedrungen eintauschen mussten, um Flüchtlingen zu helfen. Die Autorin setzt sich schon seit langem in ihren Texten mit dem Thema Flucht auseinander.“Illegale Helfer” wurde 2015 im WDR als Hörspiel herausgebracht. Am 13.Januar feierte es seine Uraufführung in Salzburg.

Eurodram ist ein europaweit agierendes Netzwerk für Theater und Übersetzung, es deckt mit seinen Lesekomitees fast alle Sprachgruppen Europas ab (sowie die der angrenzenden Staaten des Mittelmeeraumes und Zentralasiens).Gegründet wurde EURODRAM von Dominique Dolmieu, dem Leiter von „La maison d’Europe et d’Orient“ in Paris, er ist auch für die Gesamtkoordination des Netzwerks zuständig.

2. April, 11.30 Uhr – Schauspiel Leipzig
Im Rahmen des “4+1” Festivals am Schauspiel Leipzig wird es eine Lesung der ausgewählten EURODRAM Stücke geben.

"Maxi Obexer hat in ILLEGALE HELFER reale Stimmen kondensiert und zu einer dichten, literarischen Reflexionsfläche verwoben, ohne beim Dokumentarischen zu verharren. Ihr Text eröffnet eine neue Perspektive auf eine vielbeleuchtete Thematik und stellt dabei - berührend und bedrückend zugleich - die bohrende Frage nach der eigenen Haltung."
Egbert Tholi, Süddeutsche Zeitung
Premiere "Mumien.Ein Heimspiel" in Konstanz 09.04.2016
 

Uraufführung “Mumien.Ein Heimspiel” von Mehdi Moradpour am 9.April in Konstanz

Der In Zukunft II Teilnehmer Mehdi Moradpour wurde für das Stück “Mumien.Ein Heimspiel.” mit dem Jury-Preis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz ausgezeichnet. Nun feiert das Stück am 9.April im Theater Konstanz Premiere. Das In Zukunft Team und alle
Autor_innen drücken ganz fest die Daumen und wünschen: Toi, toi, toi!

Mehr über das Stück hier

Adnan Softić
 

Adnan Softić – Villa Massimo Stipendiat

Eine wichtige Auszeichnung für den Künstler, Autor und In Zukunft III Teilnehmer Adnan Softić: Ab September 2016 ist er für ein Jahr Stipendiat der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom. Das Stipendium fördert herausragende junge Talente der Bundesrepublik Deutschland. Das In Zukunft III Team fühlt sich in der Auswahl seiner Autorinnen und Autoren bestätigt und gratuliert ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

Leiterin der In Zukunft Workshops lehrt in Washington
 

Leiterin der IN ZUKUNFT Workshops lehrt in Washington

Maxi Obexer, die seit drei Jahren die IN ZUKUNFT Workshops leitet, lehrt zur Zeit als Gastdozentin an der Georgetown Univerity in Washington, einer der Eliteuniversitäten der USA. Auf ihrem Lehrplan stehen Dramentheorie und Dramatisches Schreiben. Neben antiker Tragödien steht auch das zeitgenössische Theater in Deutschland auf dem Programm. Angefragt wurde sie wegen ihrer Stücke “Illegale Helfer”, “Geisterschiff” und “Fliegende Holländer”, deren Focus auf Flucht und Migration gerichtet ist. Die Leiterin wird auch Stücke vorstellen, die in der “In Zukunft-Werkstatt” entstanden sind. Man darf gespannt sein, wie amerikanische Studenten auf die politischen Themen reagieren.

Immer wieder neu denken
 

Erster Workshop im neuen Jahr in Berlin

Die In Zukunft III Autorinnen und Autoren treffen sich zum ersten Workshop im neuen Jahr in Berlin. Wer hat, trotz Feiertagstrubel, an seinem Stück weiter geschrieben? Was hat sich wie verändert? Und nähert man sich einer fast fertigen Stück-Fassung? Im Theater Aufbau in Kreuzberg gibt es wieder einen kritischen Austausch zwischen den TeilnehmerInnen, unter der Federführung von Maxi Obexer. Mit neuem Elan geht es los: Samstag,09.Januar bis Sonntag,10. Januar 2016.

Made in Germany - Szenische Lesung In Zukunft II
 

Made in Germany

4. Interkulturelles Theaterfestival Stuttgart

11. bis 15. November 2015
Donnerstag, 12 November, 21.30 Uhr
Theater am Faden

*IN Zukunft II – Szenische Lesung
60 Min. anschließend Publikumsgespräch*

Das interkulturelle Theaterfestival Made in Germany lädt vom 11. bis 15. November 2015 zum inzwischen vierten Mal hochkarätige Inszenierungen aus ganz Deutschland ein, die sich auf künstlerisch vielfältige Weise mit der Migrationswirklichkeit der Gegenwart beschäftigen und somit die Chancen und Konflikte einer Einwanderungsgesellschaft in den Vordergrund rücken.
An fünf Tagen werden verschiedene Formate für Jugendliche wie auch für Erwachsene von freien Ensembles und festen Theaterhäusern auf die Bühnen von acht Stuttgarter Theatern gebracht.
Ein Teil des Theaterfestivals ist die Lesung der Theaterstücke, die während des Workshops In Zukunft II entwickelt wurden. Mehr zum Programm:
Madeingermany

8.November - In Zukunft Treffen zur Uraufführung von Tania Folajis Gewinnerstück
 

Uraufführung des In Zukuft II Gewinnerstücks “Disco Hurghada” von Tania Folaji

Am Sonntag,dem 8.November, um 18 Uhr, gibt es ein Wiedersehen der In Zukunft II Teilnehmenden anlässlich der Premiere von “Disco Hurghada.” Sie treffen auf die neuen Autorinnen und Autoren von In Zukunft III, deren Stück vielleicht nächste Spielzeit uraufgeführt werden wird. Und alle drücken Tania Folaji und dem Ensemble die Daumen Toi,toi,toi!

Glückwunsch an Mehdi Moradpour - Teilnehmer von In Zukunft II
 

Wir freuen uns, dass der ehemalige Workshopteilnehmer von In Zukunft II den mit 10.000 CHF dotierten Jurypreis des 3. Autorenwettbewerbs der Theater St. Gallen und Konstanz für sein Stück “Mumien” gewonnen hat. Im Rahmen von IN ZUKUNFT II schrieb er das Theaterstück “Türme des Schweigens.”
Jetzt darf (darüber) geredet werden!

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