Spiegelblicke

Yasmina Ouakidi
Interkulturelles Stück - Gewinnerstück des AutorInnen Wettbewerbs In Zukunft III
Inszenierung Katrin Herchenröther >> Ausstattung Anja Müller >> Dramaturgie Christian Scholze >> Abendspielleitung Xenia Wolfgramm >> Regieassistenz Björn Schürmann >> Malika Mirjam Radovic >> Meike Pia Seiferth >> Ahmed Bülent Özdil >> Brahim Dimitri Tellis

Zum Stück (Material zum Download vorhanden)

Malika ist eine gefeierte Schauspielerin. Ihre arabischen Wurzeln verleugnet sie, der Ruhm überstrahlt alles. Doch nach einer Preisverleihung taucht ein Kindheitsfreund auf und zwingt sie, sich der verdrängten Vergangenheit und den verschleierten Feindseligkeiten zu stellen. So begibt sie sich auf die Suche nach ihrem algerischen Vater, der selbst seinen Dämonen nicht entkommen kann.

Die Berliner Autorin Yasmina Ouakidi hat den Interkulturellen Literatur-Wettbewerb In Zukunft III mit dem Einwandererdrama „Spiegelblicke“ gewonnen.

Yasmina Ouakidi, in Deutschland geboren als Kind deutsch-algerischer Eltern. Sie studierte Erziehungswissenschaften, Spiel-und Theaterpädagogik. Seit 2013 studiert sie biografisches und kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ouakidi arbeitet u.a. als freiberufliche Theaterpädagogin mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen.

Gefördert durch die Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

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Bisherige Aufführungen

Pressestimmen

“[…] Gegenwart und Vergangenheit fließen in dem Stück und in Katrin Herchenröthers Inszenierung immer stärker ineinander. […]
So ist Mirjam Radovic’ Malika zugleich der selbstwussten Star und das von Schuldgefühlen geplagte Mädchen. Ihre so offensiv gespielte Freude ist eine Ausflucht und ihr aggressives Auftreten eine Maskerade. […].”
Kulturkenner.de, Sascha Westphal

“Katrin Herchenröther hat das packende Einwandererdrama der 44-jährigen Berlinerin jetzt am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel urinszeniert. Mit vier tollen Schauspielern. […]
Regisseurin Katrin Herchenröther kann auf ein Darstellerquartett aus den Ensemblemitgliedern Pia Seiferth und Bülent Özdil sowie den beiden Kölner Gästen setzen, das sich über neunzig Minuten glänzend schlägt. […].”
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Hermann

“Vergangenheit und Gegenwart verschmelzen superb in Text, Inszenierung und Spiel des starken Darsteller-Quartetts, Ausstattung (Anja Müller), Video und Rapmusik sind im Hier und Jetzt zuhause und untermauern die Aktualität des Stoffes. […] wir [haben] es mit einem sensiblen, vielschichtigen, sehenswerten Stück zu tun, das aus interessanter Warte erzählt ist.”
Ruhr Nachrichten, Kai Uwe Brinkmann