Der Name der Rose

Umberto Eco
Krimi
Inszenierung Reinhardt Friese >> Ausstattung Annette Mahlendorf >> Dramaturgie Christian Scholze >> Regieassistenz / Abendspielleitung Felix Sommer >> William von Baskerville, Franziskaner Burghard Braun >> Adson, sein Novize Franz Lenski >> Abbo, der Abt Johann Schibli >> Jorge von Burgos, Klosterältester Vesna Buljevic >> Remigius von Varagine, Klosterverwalter Roni Merza >> Salvatore, sein Gehilfe Guido Thurk >> Malachias von Hildesheim, Bibliothekar Bülent Özdil >> Berengar von Arundel, sein Gehilfe Sophie Schmidt >> Severin von St. Emmeram, Botanikus Andreas Kunz >> Venantius von Salvemec, Übersetzer Felix Sommer >> Bernardo Gui, Inquisitor Markus Rührer >> Das Mädchen Julia Gutjahr

Zum Stück

Ein einsames Benediktinerkloster in den italienischen Bergen im 14. Jahrhundert. Die Mönche stehen unter Schock. Ein Bruder ist von einem Turm in den Tod gestürzt. Ein zweiter wird in einem Bottich mit Schweineblut gefunden. Der dritte im Badehaus. Es breitet sich Panik aus. Handelt es sich um Strafen des Himmels? Sind es Zeichen für die bevorstehende Ankunft des Antichristen wie der Klosterälteste glaubt? Die Mönche erstarren vor Angst. Wer tötet, warum? Wer ist der nächste? Sind das die Strafen des Herrn für ein Leben in Sünde?

Der Franziskanermönch William von Baskerville besucht das Kloster eigentlich, um einen Disput mit Vertretern des Papstes vorzubereiten. In der Not wird er vom Abt gebeten, Nachforschungen anzustellen. Doch das ist schwierig. Die Brüder schweigen, alle scheinen etwas zu verbergen zu haben. Oder werden sie bedroht? Die riesige Bibliothek darf nicht betreten werden. Doch in ihr liegt der Schlüssel für die Aufklärung der Verbrechen. Der Mörder hat seine Mission noch nicht beendet.

Umberto Eco (geb. 1932) ist ein italienischer Schriftsteller, Philosoph und einer der bedeutendsten Semiotiker. Seit 1971 war er Lehrstuhlinhaber an der Universität Bologna. Darüber hinaus nahm er zahlreiche Gastprofessuren an und wurde mit 33 Ehrendoktortiteln ausgezeichnet. Mit seinem ersten Roman „Der Name der Rose“ wurde er weltberühmt. Das 1980 erschienene Werk wurde 1986 in einer Bernd-Eichinger-Produktion mit Sean Connery in der Hauptrolle verfilmt.

 

Hörprobe zu Der Name der Rose

Pressestimmen

„(…) Ganz, ganz bilderstark, prall atmosphärisch steht das Bühnenbild im Range eines Hauptdarstellers bei der Castroper Inszenierung von Umberto Ecos `Der Name der Rose`. Meistens scheitert Theater, wenn es mit der Bilderwelt eines Films konkurriert. Ausstatterin Annette Mahlendorf, Licht-, Bühnen- und Tontechniker des WLT Castrop-Rauxel zaubern ein Bravourstück, das es mit den Vorgaben der Verfilmung aufnehmen kann. (…) Thriller, Kloster, Mittelalter, dunkles Raunen – alles drin.
Kai-Uwe Brinkmann, RUHR NACHRICHTEN

„ (…) Wieder hat William von Baskerville (Burghard Braun) ein Puzzlestück zur Lösung der geheimnisviollen Mordfälle durch hartnäckiges Frage zusammengetragen. (…) William gefällt sich darin, den Verbrechen in aller Einzelheiten auf die Spur zu kommen. Er ist ein Enthuasiast. (…) So überzeugend wie die Ausstattung ist auch das Ensemble. (…) Frieses Inszenierung will unterhalten und eine dunkle Kriminalgeschichte erzählen. Und das gelingt.
Tim Griese, WESTFÄLISCHER ANZEIGER

„Es ist, wie man es erwartet. Braune Kutten verhüllen die Köpfe der Mönche, Nebelschwaden wabern durch die klösterliche Welt. Funzellicht flackert durchs Dunkel. Nächtliche Gebete, Gesänge, Geräusche, Gregorianik, Gothik. Spukgesichter glimmen in Gewölben. Mit welch anderen Mitteln auch will einer Umberto Ecos Weltbestseller auf die Bühne bringen als mit denen des Grusels. Reinhardt Friese benutzt und beherrscht diese Mittel, ohne je zu zögern.
Rainer Wanzelius, WAZ

Aufführungstermine