Richard O'Brien's The Rocky Horror Show

By arrangement with BB Group GmbH and The Rocky Horror Company Ltd.

Zum Stück

Den Wissenschaftler Dr. Frank N. Furter als exzentrisch zu bezeichnen, wäre in einem Maße untertrieben, als würde man eine Oper mit einer einzelnen Note wiedergeben. Die Wirkung seiner hemmungslosen Gier nach seelischer und körperlicher Erfüllung erleben die frisch und vorerst glücklich verlobten Brad Majors und Janet Weiss nach einer schicksalhaften Reifenpanne an einem verregneten Herbstabend. In dem Schloss, in dem sie nach Hilfe suchen, erleben sie statt des erhofften Telefongesprächs die Nacht ihres Lebens. Kaum haben sie sich mit der verstörenden Tatsache arrangiert, von Außerirdischen des Planeten Transsexual umgeben zu sein, müssen sie die Geburt des unwiderstehlichen Retortenwesens Rocky miterleben. Im Laufe der folgenden Feierlichkeiten erlebt das Paar Verführungen, die jede Vorstellung sprengen, die ihr Bewusstsein in unerahnte Galaxien schicken, die sie zu neuen Menschen machen.

Mit der Uraufführung des Musicals von Richard O’Brian erlebte das Musiktheater 1973 eine Revolution, deren Auswirkungen bis heute prägend sind. In der ganzen Welt ist dieses Werk das Non Plus Ultra der Musicals, unvergleichlich in seiner Faszination und der Wirkung auf das Publikum.

Richard O’Brien, geboren am 25. März 1942 in Cheltenham in Gloucestershire in England und aufgewachsen in Tauranga, Neuseeland, arbeitet als Schauspieler, Autor und Komponist. Mit seinem Musical »The Rocky Horror Show« schuf er eine Hommage an den Horror-Film der 1950er und 60er Jahre und bereitete einem kompletten Genre eine Initialzündung, die bis heute anhält. Inspirationen für sein Musical holte er sich bei Hollywood-B-Movies, Science-Fiction-Filmen und -Comics sowie musikalisch beim Rock ’n’ Roll.
In den folgenden Jahren hat er immer wieder meist kleinere Rollen in verschiedenen Filmen und Fernsehserien übernommen. Oftmals spielt er sinistre Figuren, die antiquierten Klischees des Horrorfilms entsprechen und somit als eine Art Parodie auf seine Rolle des Riff Raff gelten können.
O’Brien war zweimal verheiratet, hat drei Kinder und lebt seit 2011 wieder in Neuseeland.

Unter der musikalischen Leitung von Tankred Schleinschock kommt das erfolgreiche Musical mit dem Lippe-Saiten-Orchester ans WLT!

Mit unserem Gastspiel entern wir folgende Städte (s.u)!
Packen Sie den Reis, die Wasserpistole, den Toast ein, alles was man braucht. Es wird wild! Let’s do the Time Warp again!

TAG DER MUSIK
Mit unserer Premiere der Produktion nehmen wir in diesem Jahr am “Tag der Musik” teil, der vom 14. bis 16. Juni 2013 mit ca. 1.000 Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet stattfindet. Der Deutsche Musikrat verfolgt als Initiator des Tages der Musik das Ziel, eine bundesweite Plattform für die Kulturelle Vielfalt in Deutschland zu schaffen und das große Bürgerschaftliche Engagement in unserem Land aufzuzeigen. Die Mitarbeiter des WLT setzen sich gern für Musik und damit auch für das Projekt des Deutschen Musikrates ein, um Kreativität und Vielfalt eine Bühne zu bauen, Deutschland als Musikland zu präsentieren und neue Wege in die Welt der Musik zu eröffnen.

Weitere Informationen unter: www.tag-der-musik.de

 

Hörprobe zu Richard O'Brien's The Rocky Horror Show

Pressestimmen

„[…] Schon beim zweiten Lied hält es viele Besucher nicht auf den Stühlen. […] Léon van Leeuwenberg alias Frank N’ Furter begeistert, ebenso wie seine Kollegen, mit fantastischem Gesang. […] 16 Schauspieler des Westfälischen Landestheaters und Gastdarsteller sowie eine fünfköpfige Live-Band bieten eine mitreißende Show, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Die Mischung aus Musik, Tanz, Schauspiel, Publikumsbeteiligung und Gesang begeistern. Die stehenden Ovationen nach der Premiere verebben nur langsam und nach zwei Zugaben.“
Laura Konieczny, WAZ

„[…] Ausstatterin Annette Mahlendorf weiß, dass der Look der Figuren nahe am Film liegen muss: Brad (auch stimmlich gut: Daniel Printz) ist ein pomadiger Spießer mit Brille. Riff Raff (der Beste: Chris Murray) gleicht dem Kino-Vorbild aufs Haar. […] Tankred Schleinschock und das Lippe-Saiten-Orchester bürgen für Qualität, ob Rock oder Ballade. […]“
Kai-Uwe Brinkmann, Ruhr Nachrichten

„[…] Der adrette Brad Majors, Typ Schwiegermamas Liebling (großartig, als wäre das WLT-Ensemblemitglied Daniel Printz auf Stage-Entertainment-Brettern daheim) und seine ganz entzückende Freundin Janet Weiss (Michèle Fichtner, Nachwuchs-Talent aus dem Essener Folkwang-Stall) geben sich hier […] das Verlobungs-Verprechen. […] Verstärkt um vier genreerfahrene Gäste steht das komplette WLT-Ensemble […] auf den Brettern. […] Dabei müssen sich die Castroper Schauspieler Julia Panzilius (als Columbia) und Steffen Weixler (als Eddie und Dr. Scott), um nur zwei herausragende Allrounder neben Daniel Printz zu nennen, keineswegs vor den ungleich prominenteren Musicalstars verstecken!“
Pitt Herrmann, Sonntagsnachrichten

„Reis im Haar, etwas Wasser auf der Jacke und meist ein breites Lächeln auf dem Gesicht – und da war die WLT-Premiere der Rocky Horror Show gestern Abend erst eine Viertelstunde alt. Die gute Stimmung blieb bis zum Schluss, da war das Wasser aus den Wasserpistolen schon längst getrocknet. […]“
Ruhr Nachrichten

„[…] Das auch um stimmlich starke Gäste (Léon van Leeuwenberg als Frank N’ Furter, Chris Murray als Riff Raff) erweiterte Ensemble liefert grundsolide Arbeit, professionell, perfekt. […] Spielfreude verbindet sich mit Spielwitz, die Inszenierung ist reich an Anspielungen, Gags und akustischen Einfällen. […]“
Rainer Wanzelius, WAZ

„Der Berg ruft, die Bottroper kommen, kurz: die Halde ist Kult. Ausverkauft ist sie sowieso schon seit Monaten. Denn die „Rocky Horror Show“ hat unter den eingefleischten Fans Kultstatus, wie der fast surreal anmutende Spielort hoch über dem Revier. […] Die Show, die das Westfälische Landestheater (WLT) unter windig-widrigen Umständen abzieht, hat es in sich. […] Spätestens nach der Pause sind nicht nur der schöne Rocky (Stefan Reil) sondern auch die meisten Protagonisten fast nackt, als Profis lassen sie sich die Kälte nicht anmerken. Auch das ist eine stramme Leistung. Am Ende tanzen sie sogar mit dem Publikum im Rund der Bergarena. Sommertheater kann so schön sein.“
Dirk Aschendorf, WAZ

„Schräg, schrill, sexy! […] Mit fetzigem Rock’n’Roll, prickelnd freizügigen Auftritten und einer absolut schrägen Story begeisterten die „Außerirdischen Transformer“ vom Planeten „Transsexual“ unter der Regie von Reinhardt Friese die 1000 Zuschauschauer [im Wetzlaer „Rosengärtchen“]. Dass kein Auge trocken blieb, lag nicht nur an reichlich vergossenen Lachtränen dank dieser mit Gags und Anspielungen durchzogenen Inszenierung, sondern auch an großzügig eingesetzten Spritzpistolen. […]“
Maren Bonacker, mittelhessen.de

„[…] Die Inszenierung des Westfälischen Landestheaters überzeugt mit einem tollen Ensemble. Die Kostüme sind stark angelehnt an den Film aus den 70er Jahren. Auch das Publikum in Castrop-Rauxel befolgte die „Benimmregeln“ dieses Mitmachstücks und warf fleißig mit Reis, Klopapier und den kreativen Toastscheiben-Bierdeckeln aus der Mitmachtüte. Spätestens beim Time Warp hielt es keinen der Premierengäste mehr auf seinem Sitz und die Tribüne auf dem Marktplatz bebte vor tanzenden und singenden Zuschauern. Das Ensemble ist perfekt besetzt, allen voran Leon van Leeuwenberg, der als herrlich skurriler Frank’n’Furter in Strapsen und High Heels über die Bühne stöckelt. […] Fazit: Unbedingt hingehen! […]“
Bettina Lehmann, Musical Boulevard

„[…] Das gesamte Ensemble lieferte trotz herbstlicher Temperaturen und teilweise spärlicher Verkleidung eine grandiose Performance und konnte das Publikum bereits mit der Ouvertüre für sich gewinnen. Man könnte auch ohne Übertreibung von einem Happening sprechen, dass da in der BergArena zelebriert wurde. […]
Zum Schluss hielt es wirklich niemanden mehr auf seinem Platz, und bei den beiden Zugaben „Hot Patootie-Bless my Soul“ und „The Time Warp“ wurde noch mal richtig Stimmung gemacht. […]“
Detelf Nickel, Musical Cocktail

Aufführungstermine