Seitenwechsel

Chris Chibnall. Für alle ab 15 Jahren
Studio-/ Klassenzimmerstück
Inszenierung Thomas Tiberius Meikl >> Ausstattung Thomas Tiberius Meikl >> Dramaturgie Sabrina Ullrich >> Theaterpädagogik und Abendspielleitung Melanie Kraft >> Regieassistenz Alexander Poetsch >> George, Trainer von Northbridge Town Andreas Kunz

Zum Stück (Material zum Download vorhanden)

George ist Trainer der ersten Mannschaft des englischen Traditionsvereins Northbridge Town. Der Verein dümpelt in der dritten englischen Liga herum, Hoffnung auf Besserung gibt es eigentlich nicht, die guten Spieler bleiben nicht lange, die Spieler, die bleiben, sind nicht wirklich gut. Alles verändert sich für einen Moment, als dem Verein im FA Cup der große FC Liverpool zugelost wird. Die Stadt spielt verrückt, alle fiebern dem Spiel entgegen, das zudem noch live im Fernsehen übertragen werden soll. Als es dann endlich soweit ist, scheint der große Traum nach zwei Minuten bereits ausgeträumt zu sein. Liverpool geht in Führung, das Schicksal scheint seinen Lauf zu nehmen. Doch dann passiert das Wunder, in der letzten Minute erzielt der 17-jährige Darren Quinn den Ausgleich und macht die Sensation perfekt.

Im Anschluss an die Siegesfeier gehen George und Darren gemeinsam nach Hause, da sie nur ein paar Straßen voneinander entfernt wohnen. Auf dem Weg gesteht Darren, dass er sich in seinen Trainer verliebt hat und küsst ihn. Dass dies nicht die Art Kuss war, die unter Männern erlaubt ist, präsentiert die Boulevardpresse in voller Seitengröße. Georges Leben nimmt eine dramatische Wendung. Denn die Regeln des Fußballs sind eindeutig. Wer sich an sie hält, kann es weit bringen. Wer dem geschlossenen System dieser Männerwelt nicht entspricht, fällt entsprechend tief. Was wird aus echten Kerlen und Männerfreundschaften, aus Schulterklopfen und Teamgeist bei Verdacht auf Homosexualität in einer Welt, in der man das Wort »schwul« nur als Standardbeschimpfung für die Fans des Gegners in den Mund nimmt?

Chris Chibnall ist ein englischer Dramatiker, Fernsehautor und Produzent. Während des Studiums schrieb er zwei Theaterstücke, die auf dem Edinburgh Fringe Festival gezeigt wurden. Ab 1998 verfasste er weitere Theaterstücke, darunter auch „Seitenwechsel“. In den folgenden Jahren arbeitete er für das Royal National Theatre Studio und das Soho Theatre.

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Aktuelle Termine

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Bisherige Aufführungen

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Pressestimmen

„[…]Das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel bringt das immer noch brisante Thema der Homosexualität im Fußball jetzt auf die Theaterbühne. Die Premiere feierte es in einer angemessenen Location: im Kölner Sport und Olympia Museum.
[…]Das Stück spricht ein in der Lebenswirklichkeit des jugendlichen Zielpublikums wichtiges Thema an […].
Überzeugend gelingt auch die Sensibilisierung des Publikums für den erbarmungslosen und vorurteilsbehafteten Umgang von Öffentlichkeit und Medien mit – in diesem Fall ohne ihr eigenes Zutun – unter Druck geratenen Personen.
Andreas Kunz gibt dem Trainer eine raue Schale und einen weichen Kern. […]
Überzeugend verkörpert er den unbeugsamen, unbestechlichen und charakterfesten Erwachsenen, der seinen jungen Spieler schützt, selbst wenn er sich damit den Versuch der eigenen Entlastung versagen muss. […].“
Theaterpur.net, Dietmar Zimmermann

„[…]Die erste Inszenierung von Regisseur Thomas Tiberius Meikl fürs Westfälische Landestheater (WLT) hatte Montagabend Premiere. Das Deutsche Sport- und Olympiamuseum in Köln bot dafür den perfekten Rahmen. […]
Schauspieler Andreas Kunz brilliert im rund 60-minütigen Ein-Personen-Stück. In beeindruckendem Rollenwechsel verwandelt er sich vom Macho George in den empfindsamen Darren. Georges erst laszive, dann geschockte Ehefrau Sherry gerät genauso lebensecht wie Ronnie, der knallharte Klub-Manager. […]
Trotz aller Dramatik darf bei “Seitenwechsel” auch gelacht werden. Kunz spielt mit vollem Einsatz, ist anrührend, intensiv, mitreißend. […]“
Ruhr-Nachrichten, Susanne Schramm