Faust - Der Tragödie erster Teil

Johann Wolfgang von Goethe
Klassiker
Inszenierung Gert Becker >> Ausstattung Elke König >> Dramaturgie Christian Scholze >> Regieassistenz / Abendspielleitung Thomas Tiberius Meikl >> Faust Bülent Özdil >> Mephisto Guido Thurk >> Margarete Samira Hempel >> Marthe Vesna Buljevic >> Wagner / Valentin / Hexe Maximilian von Ulardt >> Direktor / Bürgerin / Lieschen Pia Seiferth >> Der Herr / 1. Bürger / Schüler Thomas Tiberius Meikl >> 2. Bürger Mike Kühne

Zum Stück (Material zum Download vorhanden)

Es ist dieser ewige Wunsch, der Heinrich Faust vorantreibt: Zu erfahren, was das Dasein des Menschen im Innersten ausmacht über all das hinaus, was wir mit unseren Sinnen und unserem Verstand wahrzunehmen und zu begreifen imstande sind. Diese Sehnsucht treibt ihn, die Vernunft und das gesammelte Bücherwissen hinter sich zu lassen und den Pakt einzugehen, der alle Schranken überwindet: Der Teufel selbst, Mephistopheles, verspricht ihm seine Dienste, die Erfüllung aller Wünsche, wenn Faust bereit ist, ihm nach seinem Tod zu dienen.

Wie kann er ahnen, dass er der Spielball einer Wette zwischen Gott und Teufel ist? Wie kann er seiner Seele im Wahn noch einen Wert beimessen? Wie kann er in seinem Verlangen nach mehr Erleben, mehr Abenteuer, nach immer mehr und noch mehr von Allem gerettet werden für das, was Menschsein bedeutet?

Er bekommt die Möglichkeit, sich zu besinnen. Er darf sie erleben, die Liebe, die Schönheit, den Reichtum der Natur, die Bewunderung derer, die um ihn sind. Aber er muss sie bemerken.

Die Tragödie des Faust, veröffentlicht 1806, ist das wichtigste Drama der deutschen Literatur. Die ewige Frage nach all dem, was der Verstand nicht zu fassen imstande ist, trifft den Kern jeglicher philosophischer, religiöser und existenzieller menschlicher Auseinandersetzung. Goethes Bearbeitung dieser Frage in all ihren Aspekten hat eine zeitlose Qualität, die in der Weltliteratur ihresgleichen sucht.

Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832) ist vielleicht der bedeutendste Dichter der deutschen Literatur. Sein Werk umfasst neben Bühnenstücken auch Lyrik, Prosa, literatur- und kunsttheoretische sowie naturwissenschaftliche Schriften. Schon zu Lebzeiten strahlte sein Ruhm weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.

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Aktuelle Termine

Bisherige Aufführungen

  • 08.04.2016 20.00hCastrop-Rauxel StadthalleInfo IconCaRaStadthalle
    Europaplatz
    44575 Castrop-Rauxel

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  • 12.05.2016 19.00hMeinerzhagen StadthalleInfo IconMeinerzhagen Stadthalle
    An der Stadthalle
    58540 Meinerzhagen

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  • 25.10.2016 19.30hHamm KurhausInfo IconKurhaus
    Ostenallee 87
    59071 Hamm

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  • 28.10.2016 14.00hHattingen Gebläsehalle des IndustriemuseumsInfo IconGebläsehalle des Industriemuseums
    Werkstraße 25
    45527 Hattingen

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  • 28.10.2016 11.00hHattingen Gebläsehalle des IndustriemuseumsInfo IconGebläsehalle des Industriemuseums
    Werkstraße 25
    45527 Hattingen

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  • 09.11.2016 19.30hOstbevern Aula des GymnasiumsInfo IconAula des Gymnasiums Ostbevern
    Loburg 15
    48346 Ostbevern

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  • 15.11.2016 20.00hRatingen StadttheaterInfo IconStadttheater
    Europaring 9
    40878 Ratingen

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  • 17.11.2016 19.30hLüdenscheid KulturhausInfo IconKulturhaus der Stadt Lüdenscheid
    Freiherr-vom-Stein-Str. 9
    58511 Lüdenscheid

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  • 22.11.2016 9.00hCastrop-Rauxel StadthalleInfo IconCaRaStadthalle
    Europaplatz
    44575 Castrop-Rauxel

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  • 22.11.2016 13.30hCastrop-Rauxel StadthalleInfo IconCaRaStadthalle
    Europaplatz
    44575 Castrop-Rauxel

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  • 25.11.2016 20.00hWetzlar StadthalleInfo IconStadthalle
    Brühlsbachstr. 2 B
    35578 Wetzlar

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  • 13.12.2016 19.00hIserlohn ParktheaterInfo IconParktheater
    Südstraße/Alexanderhöhe
    58644 Iserlohn

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  • 15.12.2016 19.30hRheine StadthalleInfo IconStadthalle Rheine
    Humboldplatz 10
    48429 Rheine

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  • 19.12.2016 11.00hBottrop Josef-Albers-GymnasiumInfo IconJosef Albers Gymnasium
    Zeppelinstr. 20
    46236 Bottrop

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  • 08.02.2017 19.30hSolingen Theater und KonzerthausInfo IconTheater und Konzerthaus
    Konrad-Adenauer-Straße 71
    42651 Solingen

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  • 20.02.2017 20.00hRecklinghausen RuhrfestspielhausInfo IconRuhrfestspielhaus
    Otto-Burmeister-Allee 1
    45657 Recklinghausen

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  • 16.05.2017 20.00hBensheim ParktheaterInfo IconParktheater
    Promenadenstraße
    64625 Bensheim

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  • 22.05.2017 10.00hCastrop-Rauxel StudioInfo IconCaRaStudio
    Europaplatz
    44575 Castrop-Rauxel

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  • 22.05.2017 14.00hCastrop-Rauxel StudioInfo IconCaRaStudio
    Europaplatz
    44575 Castrop-Rauxel

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Pressestimmen

„[…] Pop im Look, Pepp in Spiel und Sprache: Gert Beckers „Faust 1“ – Inszenierung kommt so spritzig daher, als stamme der Stoff aus der Feder eines scharfzüngigen Comedy-Schreibers. […] Wunderbar, wie Thurk und Özdil das ironische Gift in den Reimen zum Klingen bringen, Thurk mit den Augen klimpert, wenn er wieder jemanden aufs Glatteis führt. […] Sehr unterhaltsam, ein großer Spaß.“
Ruhr-Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„[…] Sommers Solo ist eine kleine Comedy-Perle – und sie ist bezeichnend für den Regieansatz Gert Beckers, der am WLT in einer poppig-knallbunten Inszenierung dem ersten Teil von Goethes „Faust“ alles Tragische recht gründlich austreibt.[…] wer Goethe bislang nicht begegnet ist, dem ermöglicht Becker mit dieser textorientierten Comedy-Fassung einen unangestrengten ersten Zugang, der Lust auf mehr macht. […] Abschlussklässlern und Lehrern (nicht nur diesen) bietet die Aufführung Denkanstöße und Arbeitsmaterial in Hülle und Fülle.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Wolfgang Platzeck

„[…] Langweilig wird die Inszenierung zu keiner Minute. […] Guido Thurk, im roten Anzug, brilliert in der Rolle des Teuflischen, verwirrt mit Schmeicheleien und entwaffnender Ehrlichkeit, ist heimliche Hauptfigur, auch wenn er der Versuchung widersteht, die ebenfalls untadelig aufspielenden Bülent Özdil (Faust) und Samira Hempel (Gretchen) „an die Wand zu spielen“. […] An den wohl heitersten Teilen dieses Abends hat Vesna Buljevic als Marte nicht geringen Anteil; wie sie, die rüstige Witwe, sich Mephisto an den Hals wirft, dass diesem Angst und bange wird, um im nächsten Moment recht tugendsam die Augen zu senken, das ist großartiges Komödienantenrum. […] Thomas Zimmer, Pia Seifert, Thomas Tiberius Meikl und Felix Sommer liefern eine homogene Ensembleleistung ab, mit der sich das Westfälische Landestheater sehen lassen kann. Reicher begeisterter Schlussapplaus.“
Westfälischer Anzeiger, Rolf Pfeiffer

„[…] Gert Beckers WLT-Inszenierung des Abiturstoffes „Faust I“ ist ein niedrigschwelliger Einstieg für Oberschule. Was diese ebenso freuen dürfte wie das mit dem Goethe-Original noch vertraute erwachsene Publikum, das seinen Spaß nicht zuletzt an den selbstironischen Regiezutaten hat. […].“
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

Facebook-Rückmeldung:
Sehr schöne Premiere, es war ein gelungener Freitag Abend!
Die Schauspieler grandios und das Bühnenbild, sowie die Kostüme durchdacht- da lohnt sich ein zweiter Gang in der nächsten Spielzeit! Danke !!!