Passagier 23

Sebastian Fitzek, bearbeitet für das Theater von Christian Scholze
Krimi
Inszenierung Lothar Maninger >> Bühne Anna Kirschstein >> Kostüme Anja Müller >> Dramaturgie Christian Scholze >> Regieassistenz / Abendspielleitung Thomas Tiberius Meikl >> Martin Schwartz Guido Thurk >> Gerlinde Dobkowitz / Julia Stiller Vesna Buljevic >> Anouk Lamar Mayke Dähn >> Naomi Lamar Pia Seiferth >> Daniel Bonhoeffer Bülent Özdil >> Yegor Kalinin / Dr. Klein / Offizier Mike Kühne >> Dr. Elena Beck Samira Hempel >> Lisa Stiller Franziska Ferrari >> Shahla / Querky Maximilian von Ulardt

Zum Stück (Material zum Download vorhanden)

23 sind es jedes Jahr weltweit, die während einer Reise mit einem Kreuzfahrtschiff verschwinden. 23, bei denen man nie erfährt, was passiert ist. Noch nie ist jemand zurück gekommen. Bis jetzt, bis auf Anouk, einem Mädchen, das vor einem halben Jahr mit seiner Mutter verschwand. Anouk, die wieder auftaucht. In ihrem Arm hält sie einen Teddybär. Und es ist nicht ihr eigener. Der mysteriöse Anruf kommt mitten während eines Einsatzes. Der Polizeipsychologe Martin Schwartz muss sofort nach England reisen und an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Sultan of the Seas” kommen. Nie wieder wollte er ein Schiff betreten, nie wieder seine zerstörte Seele den Qualen der Erinnerung aussetzen.

Vor fünf Jahren ist sein Sohn mit seiner Frau auf eben diesem Kreuzfahrtschiff verschwunden, niemand hat etwas gesehen, die Polizei ging von Selbstmord aus. Doch nun soll es Hinweise darauf geben, was seiner Familie zugestoßen ist: Kein Zweifel, es ist der Teddy seines Sohnes. Für ihn bricht erneut eine Welt zusammen, der Alptraum, von dem er dachte, er könnte nicht schlimmer werden, fängt erst an. Das Schiff legt ab, begibt sich auf den Weg nach New York. 3.000 Passagiere, ein traumatisiertes Mädchen, ein zutiefst verstörter Polizeipsychologe – und ein Mörder auf der Jagd.

Sebastian Fitzek wurde 1971 in Berlin geboren, wo er bis heute in der Programmdirektion des Radiosenders 104,6 arbeitet. Nach seinem Jura-Studium promovierte er im Urheberrecht und arbeitete für verschiedene Radiostationen in Deutschland. 2006 begann er Psychothriller zu schreiben, die sofort sehr erfolgreich wurden und ein Millionenpublikum erreichen. Die Filmrechte an seinem ersten Roman „Die Therapie“ kaufte die Odeon Film ag.

Fitzek ist einer der bekanntesten deutschen Schriftsteller. Seine Werke sind bislang in 20 Sprachen übersetzt. Als einer von wenigen deutschen Thrillerautoren wird er auch in England und den USA verlegt. Seine Gesamtauflage liegt bei ungefähr 5 Millionen verkauften Büchern. „Passagier 23“ ist das jüngste Werk von Sebastian Fitzek, Ende Oktober 2014 erschienen und seitdem auf den Bestsellerlisten, begeistert und verstört es die stetig wachsende Fangemeinde des Autors.

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Bisherige Aufführungen

Pressestimmen

„ […] ‚Passagier 23’ ist packende, zeitgemäße Krimiunterhaltung. Das Tempo ist genau richtig, um die Handlung zu verstehen aber niemals die Spannung absacken zu lassen. So lassen sich auch neue Krimis auf die Bühne bringen, nicht nur Klassiker.“
WDR.de, Stefan Keim

„[…] Ungeheuer spannend und schonungslos beängstigend war die Aufführung des Stücks nach dem gleichnamigen Roman von Sebastian Fitezk. […]
Ein großes Lob verdient die Umsetzung des immerhin mehr als 400 Seiten umfassenden Romans zu einem insgesamt stimmigen Theaterstück. […]
Sehr dramatisch die Darstellung von Guido Thurk als Polizeipsychologe Martin Schwartz, erschütternd glaubhaft agiert Pia Seiferth als eines der Opfer.“
Bocholter-Borkener-Volksblatt, Anya Knufmann

„[…]Das Stück kreiert eine prickelnde Aura der Bedrohung, Horror liegt in der Luft. […] Viel Beifall.“
Ruhr-Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„Eben das gefällt mir, dass der Stoff anders weiterlebt.“
Sebastian Fitzek im Interview mit den Ruhr-Nachrichten

„[…]Rasch wechselnde Projektionen und Klangbilder (Bühne: Anna Kirschstein) liefern dem exzellenten Ensemble die zumeist atmosphärisch düsteren Handlungsorte tief im Bauch der „Sultan“; […]Starker Beifall für eine überzeugende Thriller-Inszenierung, […].“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Wolfgang Platzeck