Maria, ihm schmeckt`s nicht

Jan Weiler, bearbeitet für das Theater von Dirk Böhling
Komödie
Inszenierung Dirk Böhling >> Ausstattung Manfred Kaderk >> Kostümmitarbeit Jacqueline Schienbein >> Choreographie Barbara Manegold >> Dramaturgie Christian Scholze >> Regieassistenz / Abendspielleitung Thomas Tiberius Meikl >> Jan Maximilian von Ulardt >> Sara / Die junge Ursula / Rosalia Pia Seiferth >> Antonio Francesco Russo >> Ursula / Frau vom Amt Vesna Buljevic >> Eberhard / Egidio / Mario Carducci / Werner Mike Kühne >> Gisela / Helga / Maria II / Nachbarin II Samira Hempel >> Nonna Anna / Frau Siefke Thomas Tiberius Meikl >> Opa Calogero / Musiker / Ugo Tankred Schleinschock >> Raffaele / Antonio Marcipane I / Horst / Herr Schulze Bülent Özdil >> Maria I / Mirella / Nachbarin I / Wirtin Stefanie Kirsten >> Marco / Benito / Der junge Antonio Guido Thurk

Zum Stück (Material zum Download vorhanden)

Da sind sie, Jan und Sara, bei Saras Eltern in Krefeld, um ihnen mitzuteilen, dass sie heiraten wollen. Während für Sara die Sache ganz einfach ist, findet sich Jan mit einem Blumenstrauß in der Hand im Wohnzimmer wieder, bei Antonio – Saras Vater, Italiener! Der Pistazien knackt und ihn nicht beachtet. Doch die Nachricht schlägt ein und nach den ersten sorgenvollen Gedanken („Den da? Ursula, das Kind will uns verlassen.“) bremst nichts mehr Antonios Freude, einen neuen Sohn zu haben.

Es wird gefeiert, der neue Schwiegersohn wird der Nachbarschaft präsentiert, mit allen Freunden (das sind viele) muss angestoßen werden, nachts kontrolliert der angehende Schwiegervater im Schlafzimmer des Paares, ob die „Kombination von warmer Temperatur und frischer Luft“ stimmt, und am nächsten Tag beim Spaziergang durch die Reihenhaussiedlung (in der noch mehr Freunde wohnen …) werden Jan die grundlegenden Wahrheiten des Lebens verkündet (z. B. dass es nur zwei Gegenden in Europa gibt, in denen ordentlich, d.h. in absoluter Weltklasse Fußball gespielt wird: In ganz Italien und in Krefeld). Bald nach der Hochzeit geht es gemeinsam nach Italien, um Jan richtig in die Familie einzuführen. Probleme werden erfolgreich und sehr dynamisch gelöst,
Sprachschwierigkeiten durch Leidenschaft überwunden, Fragen über die angemessene Essensration werden endgültig geklärt („Nimm noch von dem Schinken! Er schmeckt Dir nicht? Maria, ihm schmeckt’s nicht! Doch natürlich! Na also, auch noch bistecca?“) und historische Feindschaften mit dem verfemten Familienzweig gepflegt.

Wir erleben einen liebevollen Einblick in das Leben einer italienisch-deutschen Familie, die Sorgen und Freuden des Alltags, die prägenden Erfahrungen der ersten Jahre in der verheißungsvollen Fremde, die Erfolge und Misserfolge eines Lebens als »Gastarbeiter«. Im Mittelpunkt steht der Patrone – Antonio – ein Mensch, dessen positive Haltung zum Leben ihn zu einem Charakter macht, dessen Energie seine gesamte Umgebung prägt und inspiriert.

Jan Weiler, in Meerbusch geboren, arbeitete nach seinem Studium an der Journalistenschule in München mehrere Jahre für die Süddeutsche Zeitung. Von 2000 bis 2005 war er Co-Chefredakteur des SZ-Magazins. Er schreibt regelmäßig Kolumnen für den „Stern“ und die „Welt am Sonntag“. Im Jahr 2003 veröffentlichte er sein Erfolgsbuch „Maria, ihm schmeckt’s nicht“, in dem er fiktional über das Leben seines Schwiegervaters und seiner italienischen Familie erzählt. Mittlerweile ist das Buch in der 49. Auflage erschienen, 2009 kam die Verfilmung mit Christian Ulmen in die Kinos.

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Maria, ihm schmeckt

Aktuelle Termine

  • 22.06.2017 19.30hSolingen Theater und KonzerthausInfo IconTheater und Konzerthaus
    Konrad-Adenauer-Straße 71
    42651 Solingen

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  • 09.12.2017 20.00hNettetal Werner Jaeger HalleInfo IconWerner-Jaeger-Halle
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  • 18.02.2018 19.00hSchmallenberg Theater im SchulzentrumInfo IconTheater im Schulzentrum
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    57392 Schmallenberg

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  • 19.02.2018 19.30hMarl StadttheaterInfo IconStadttheater
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  • 16.03.2018 20.00hDormagen Norbert-Gymnasium KnechtstedenInfo IconNorbert-Gymnasium Knechtsteden
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    41540 Dormagen

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  • 17.03.2018 20.00hLennestadt Pädagogisches ZentrumInfo IconPädagogisches Zentrum
    Auf´m Ohl 12d
    57368 Lennestadt

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Bisherige Aufführungen

Pressestimmen

„[…] Dirk Böhlings Bühnenbearbeitung von Jan Weilers Erfolgsroman „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ ist vielleicht vier, fünf Minuten alt, da hat der Zuschauer endgültig die Kontrolle über seine Lachmuskeln verloren. Zunächst wegen der Bühnenpräsenz des Patrone. […] Am WLT ist Ensemblegast Francesco Russo dieser Antonio.
Wie der Schweizer erst wortlos alles sagt und dann im Bruchteil einer Sekunde zu einem Vulkan an Leidenschaft und Zuneigung wird, der („Mein liiiieber Junge!“) den irritierten Jan bedingungslos in sein Herz schließt, das ist überwältigend. […]
Böhlings rasante Inszenierung lässt Mike Kühne, Samira Hempel, Guido Thurk, Thomas Tiberius Meikl, Bülent Ödzil, Stefanie Kirsten und selbst dem musikalischen Leiter Tankred Schleinschock als debilem Opa Calogero alle Freiheiten fürs komödiantische Talent. […]
Das, was in der prächtig die Szenerie wechselnden Ausstattung Manfred Kaderks nun folgt, könnte man „My Big Fat Italian Wedding“ nennen. […]“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Wolfgang Platzeck

„[…]Mit “Maria, ihm schmeckt’s nicht” schrieb Jan Weiler einen Bestseller, der 2009 verfilmt wurde und jetzt am Westfälischen Landestheater in der Textfassung von Regisseur Dirk Böhling auf die Bühne kommt. Als vergnügliche Posse, die fröhlich mit Eigenarten und Stereotypen jongliert. […]Das Stück wird zum launigen Streifzug durch Italiens Küche und Lebensart. […]Wir schmunzeln über Typenkomik und Familien-Anekdoten, zu Schleinschocks Piano singt das Ensemble Gassenhauer wie “Una Festa Sui Prati“. […]Spaßig, kurzweilig, unterhaltsam.“
Ruhr-Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„[…] Diese hierzulande immer noch tabuisierte und dabei doch so tagesaktuelle Thematik (des Gastarbeiters) in einer saftigen, über neunzig Minuten zwerchfellerschütternden Komödie untergebracht zu haben, ist das nicht geringe Verdienst Dirk Böhlings, der Jan Weilers autobiographisch grundierten Bestseller “Maria, ihm schmeckt’s nicht” dramatisiert und in seinem Regiedebüt am Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel ungemein schwungvoll-situationskomisch inszeniert hat: Das rundum begeisterte Premierenpublikum am 11. Dezember 2016 dankte mit minutenlangen Ovationen. […] Um diesen Gemütsmenschen von liebevollem Padrone, der sein “Schnuckel” selbstredend mit einer Träne im Augenwinkel an Jan verliert, gruppiert sich ein elfköpfiges Ensemble, das, in farbenprächtigen Kostümen Jaqueline Schienbeins steckend, in mehr als dreißig Rollen brilliert. […]Tankred Schleinschock, der musikalische Leiter der Castroper Wanderbühne, ist nicht nur als dementer Opa Calogero zu erleben, sondern befeuert auch als Mann am Klavier die musikalisch hochbegabte Truppe um die einmal mehr unbändige Samira Hempel in ihrer wundervoll nostalgisch-ironischen Schlagerrevue. […].“
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

„Italienische Lebenslust und Lebensfreude hat das Westfälische Landestheater am Sonntagabend mit auf die Bühne im Stadttheater gebracht. Im fast ausverkauften Bühnenhaus erlebte das Publikum eine erfrischende Aufführung der Komödie „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ von Jan Weiler.
Dirk Böhling hat aus Weilers Erfolgsroman, der auch verfilmt worden ist, eine lustige Bühnenfassung gemacht. […] Die witzigen Dialoge sorgten im Publikum kontinuierlich für Gelächter. […] Die Gesangseinlagen hat die Regie ausgezeichnet in das Stück platziert und das Publikum klatschte teilweise begeistert mit. […].“
Bocholt-Borkener-Volksblatt, Herbert Sekulla

„ […] Das Bühnenbild von Manfred Kaderk verdient besondere Beachtung. Mit einfachen Mitteln veränderte sich die jeweilige Szenerie. […] Die Ensembleleistung wurde mit anerkennendem Applaus belohnt. Das Publikum konnte sich auf angenehm heitere Art unterhalten fühlen.“
WAZ.de, Susanne Nickel

„ [….] Beim Publikum kam die Inszenierung sehr gut an. Rund 700 Besucher kamen, damit war die Stadthalle fast ausverkauft. Nach 90 Minuten intensivem Spiel wurden die elf Schauspieler mit viel Applaus bejubelt.[….].“
Nrz.de, Jasmin Ohneszeit