Rosi Krela übergibt an ihre Tochter

Generationenwechsel beim Kassendienst.

Nach über 40 Jahren verabschiedete das Westfälische Landestheater am Donnerstag seine langjährige Mitarbeiterin Rosemarie Krela.
Seit Juni 1976 leitete sie den Vorverkauf für alle Veranstaltungen in der damals neugebauten Stadthalle in Castrop-Rauxel.

„Mit einem Zeitungsartikel wurde auf den Vorverkauf hingewiesen. «Rosemarie Krela freut sich über jeden Anruf» stand da – das hat der eine oder andere zu wörtlich genommen“, erinnert sich die Castroperin an ihre Anfangszeit. Wenig später übernahm sie dann den Kassendienst des WLT und betreute fortan die Abendkasse. Doch Rosemarie Krela arbeitete nicht nur am Europaplatz, sondern lebte auch bis Ende der 80er Jahre in einer der Wohnungen über der Stadthalle, die heute als Büroräume des WLT dienen.

Nach ihrer letzten Vorstellung im WLT-Studio Ende Oktober bedankten sich der Geschäftsführende Direktor Günter Wohlfarth und Intendant Ralf Ebeling bei Rosemarie Krela für die jahrelange vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschten ihr für die wohlverdiente freie Zeit alles Gute. Die Theaterkasse überlässt sie nun ihrer Tochter Marie Struckmeyer, die schon als kleines Mädchen im Kinderwagen an der Theaterkasse saß. 2003 begann Marie dann mit dem Verkauf von Programmheften und unterstützte ihre Mama seitdem tatkräftig. „Es bleibt ja in der Familie“, sagte Rosemarie Krela bei ihrer Verabschiedung. „Ich werde ganz bestimmt bei der einen oder anderen Vorstellung dabei sein.“

Wir wünschen Rosemarie Krela für ihren Ruhestand alles Liebe!