Diese Email sieht fehlerhaft aus? Sehen Sie sich die Online-Version im Browser an

Westfälisches Landestheater - Newsletter Februar 2019 Montag, 20. Mai 2019

Liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde,

der Monat ist noch nicht vorbei und doch haben wir schon zwei Premieren feiern dürfen.

Unsere Komödie “Der Tatortreiniger” nach der gleichnamigen NDR-Kultserie in der Regie von WLT-Intendant Ralf Ebeling wurde von der Presse gelobt und kam auch bei unserem Publikum sehr gut an. “Der frenetische Beifall im ausverkauften Studio beantwortete auf seine Art die Frage nach der Sinnhaftigkeit eines auf der Bühne inszenierten Fernsehstoffs. Großartiges Spiel echter Menschen und die Nähe zum Publikum schaffen einen auratischen Mehrwert, gegen den der Fernseher verblasst.“ – schreibt Rolf Pfeiffer (Westfälischer Anzeiger)

Die Premiere unseres neues Jugendstücks “Krabat” nach dem Jugendbuchklassiker von Otfried Preußler verwandelte die WLT-Bühne in die Welt der schwarzen Magie und “verzauberte die Zuschauer.” (Silja Fröhlich, Ruhr Nachrichten)

Da die Uhren am Westfälischen Landestheater bekanntlich nie stillstehen, haben Anfang der Woche die Proben zu “Taxi Taxi – Doppelt leben hält besser” begonnen. Premiere von Ray Cooneys turbulenter Verwechslungskomödie feiern wir am Freitag, 5. April um 20 Uhr. Ab der kommenden Woche probt auch das Kinder- und Jugendtheaterensemble wieder. “Good Morning, Boys and Girls” von Theaterautorin Juli Zeh zeigen wir ab Sonntag, 14. April für alle ab 15 Jahren.

Viele weitere Neuigkeiten erhalten Sie regelmäßig auf unserer Webseite und den Sozialen Netzwerken. Wir freuen uns, wenn Sie uns auf Facebook, Instagram oder Twitter folgen.

Bis zum nächsten Mal im WLT!




Taxi Taxi - Doppelt leben hält besserZur Produktion: Taxi Taxi - Doppelt leben hält besser


Aktuelles aus dem WLT
Turbulente Komödie ab April am WLT

"Taxi Taxi" von Ray Cooney

Am Westfälischen Landestheater haben die Proben zu Taxi Taxi – Doppelt leben hält besser von Ray Cooney begonnen. Premiere feiert die verrückte Komödie am Freitag, 5. April um 20 Uhr im WLT-Studio. Regie führt Markus Kopf, das Bühnenbild und die Kostüme sind von Manfred Kaderk.

John Smith ist Taxifahrer in London und glücklich verheiratet. Mit Mary Smith in Wimbledon. Und mit Barbara Smith in Streatham. Das erfordert ein ausgeklügeltes und hochgradig perfektioniertes System, ein stetiges Abwägen und einen streng geführten Kalender. Unvorhergesehenes ist nicht vorgesehen und darf nicht passieren. Und doch passiert es: John wird verprügelt, landet im Krankenhaus und schon ist sein bis ins Detail geplanter Zeitplan durcheinander geraten. Zwei engagierte Polizeibeamte nehmen sich des mysteriösen Falls an. So bleibt John nichts anderes übrig, als sich immer aberwitzigere Ausreden einfallen zu lassen. Doch auch die Hilfe seines Freundes Stanley kann ihn nicht davor retten, sich in ein Labyrinth aus Notlügen und Widersprüchen zu verstricken. Das Chaos nimmt seinen Lauf…

In Ray Cooneys irrwitziger Komödie bleibt kein Auge trocken und keine Wahrheit übrig. Jede Chaostheorie wird ad absurdum geführt und zur neuen Realität. Der gebürtige Brite gehört zu den erfolgreichsten Komödienschreibern der Welt.

Für die Premiere am 5. April gibt es ab sofort Karten zum Preis von 20€ (erm. 16€) bei Vanessa Meiritz unter 02305 – 978020 oder per Mail an meiritz@westfaelisches-landestheater.de.

Weitere Termine in Castrop-Rauxel:
Donnerstag, 2. Mai bis Samstag, 4. Mai und Montag, 6. Mai je um 20 Uhr im WLT-Studio. Für diese Termine gibt es noch wenige Restkarten.



Musikalisches Programm in der Stadthalle

"Jetzt schlägt's dreizehn" am 3. März

Freuen Sie sich auf einen musikalischen Abend rund um das Thema Aberglaube. Mit Live-Musik von Tankred Schleinschock und dem Ensemble Franziska Ferrari, Emil Schwarz und Patrick Sühl.

„Jetzt schlägt’s dreizehn“ – aber Moment mal! War da nicht was mit der Zahl 13? Genau, an einem Freitag dieses Datums kann eine ganze Menge schiefgehen. Etagen, Hotelzimmer oder Sitzplätze im Flugzeug mit der Zahl 13 sucht man vergebens. Bei zerbrochenen Spiegeln und verschüttetem Salz ist ebenso Vorsicht geboten – heißt es nicht, der Verursacher habe dann sieben Jahre Pech? Das Gegenteil erhofft sich der Abergläubische beim Berühren des Schornsteinfegers oder beim Finden eines vierblättrigen Kleeblatts. Auf der Suche nach dem Quäntchen Glück zieht der Fußball-Fan beim Spiel seiner Mannschaft stets ein und dasselbe Trikot an, der Theatermitarbeiter pfeift nicht auf der Bühne und der Zuschauer darf keinesfalls bei der Generalprobe applaudieren…

Der Aberglaube prägt an manchen Tagen mehr, an anderen weniger, den Alltag. Aber sein wir mal ehrlich, ist nicht jeder von uns ein bisschen abergläubisch und versucht, mit magischen Ritualen die Realität zu durchbrechen?

Das Programm “Jetzt schlägt’s dreizehn”, mit dem wir bereits im Sommer in Ickern beim Bürgerpicknick waren, zeigen wir nun auf großer Bühne, mit noch mehr Songs, Anekdoten und Geschichten rund um den Aberglauben am Sonntag, 3. März um 18 Uhr in der Stadthalle Castrop-Rauxel. Restkarten gibt es zum Preis von 30€ (erm. 25€).

Theaterkasse:
Vanessa Meiritz
Telefon: 02305 – 978020
Mail: meiritz@westfaelisches-landestheater.de

Erleben Sie mit uns einen musikalischen Abend rund um Glück und Pech!



Fachtagung am RLT Neuss

Konferenz der vier Landestheater NRW

Stärkung des Theaters in der Fläche war Ziel der Fachtagung.

Am Mittwoch, 6. Februar luden das Kultursekretariat Gütersloh, die INTHEGA (Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e.V.) und die Landestheater NRW (das Westfälische Landestheater Castrop-Rauxel, das Landestheater Detmold, die Burghofbühne Dinslaken und das Rheinische Landestheater Neuss) zu einer Fachtagung ein. Unter dem Titel “Miteinander spielen” trafen sich über 100 Veranstalter*innen, Kulturschaffende und Kulturpolitiker*innen, um sich mit den Herausforderungen und Perspektiven der Theaterarbeit in den ländlichen Regionen auseinanderzusetzen.

Isabel Pfeiffer-Poensgen zu Gast

Im Zentrum der Fachkonferenz standen Fragen nach dem infrastrukturellen und baulichen Zustand der Theatergebäude sowie potenzielle Fördermodelle für Bespieltheater ohne eigenes Ensemble, über die auch die Ministerin für Kultur und Wissenschaft Isabel Pfeiffer-Poensgen sprach. In einem Impuls-Referat hob sie die Bedeutung von Theater für die Kulturlandschaft hervor: “Theater laden die Menschen ein, ihre Wahrnehmung zu schärfen, miteinander ins Gespräch zu kommen und selbst initiativ zu werden. Die Programmangebote der Landestheater und der Bespieltheater decken dabei eine große Bandbreite ab: Vom Experiment bis zur guten Unterhaltung, von der großen Schauspielproduktion bis zur kleinen mobilen Bühne, von der Opernproduktion mit Orchester bis zum Tanz. Das macht die Theater zu einer unverzichtbaren Säule des Kulturlebens in den Städten und Regionen Nordrhein-Westfalens.”

Weitere Referenten waren Frank Schellenberg, Geschäftsführer der actori GmbH, der die “Bestandsaufnahme Gastspielmarkt NRW vorstellte, die von den vier Landestheatern in Auftrag gegeben und vom NRW-Kulturministerium gefördert wurde, sowie Bernward Tuchmann, Geschäftsführer der INTHEGA, und Wesko Rhode, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft, die über die Infrastruktur der Theaterbauten sprachen. Für eine stärkere Förderung der Bespieltheater sprachen sich Antje Nöthen, Geschäftsführerin des Kultursekretariats NRW Gütersloh, und Christian Schäfer, künstlerischer Leiter des Theater Gütersloh aus. Zuletzt sprach Stefan Fischer-Fels, Leiter des Jungen Schauspielhauses Düsseldorf, über “Das Publikum von morgen”.

Thementische und Gesprächsrunde

An acht Thementischen und in zwei Runden diskutierten die Teilnehmer*innen im Anschluss unterschiedliche Aspekte der vorangegangenen Vorträge, sowie Fragen der Besucherstruktur, der Interkultur und Inklusion.
Die abschließende Gesprächsrunde mit Rainer Ortmann, Intendant des RLT Neuss, Paul Borgardts, Leiter des Städtischen Bühnenhauses Wesel, Dr. Hildegard Kaluza, Abteilungsleiterin für Kultur im Ministerium, und Dr. Barbara Rüschhoff-Parzinger, Kulturdezernentin des LWL, erörterte Perspektiven für die weitere Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bespieltheatern und mögliche Förderangebote.
Das Gespräch wurde für das WDR 3 Forum aufgezeichnet und wird am Sonntag, 17. März ab 18 Uhr im WDR 3 ausgestrahlt.

Eindrücke der Fachtagung erhalten Sie auf den Bildern, die Frank-Uwe Orbons (RLT Neuss) zur Verfügung stellt.



Für mehr Kultur in den Schulen

Initiative der Bildungspartner NRW

Schule und Theater – wie passt das zusammen? Ganz hervorragend finden wir. Aus diesem Grund ist das Westfälische Landestheater am 22. März 2019 beim Startschuss für die neue Initiative „Bildungspartner NRW – Bühne und Schule“ dabei.

Das Land und die kommunalen Spitzenverbände haben sich in einer gemeinsamen Erklärung darauf verständigt, die Zusammenarbeit von Schauspielhäusern, Kinder- und Jugendtheatern, Opern-, Ballett- und Konzerthäusern sowie Theatern der freien Szene mit Schulen intensiv zu fördern. Akteure aus Kunst und Kultur sind ideale Partner bei der Erfüllung des Bildungsauftrags, Schülerinnen und Schüler zu motivieren, am kulturellen Leben teilzunehmen. Dabei sollen auch die eigene Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit sowie musische und künstlerische Begabungen entfaltet werden.

Zum Auftakt findet am 22. März 2019 im Comedia Theater in Köln eine Fachtagung statt. Das Motto: BÜHNE.ERLEBEN. Eingeladen hierzu sind insbesondere Lehrkräfte, Vertreterinnen und Vertreter der kulturellen Szene in NRW, der staatlichen Lehrerfortbildung sowie der regionalen und landesweiten Bildungsstrukturen. Zu Gast sein wird ebenfalls die Ministerin für Kultur und Wissenschaft NRW, Isabel Pfeiffer-Poensgen. Workshops bieten zusätzliche Impulse für die Gestaltung der Kooperation zwischen Bühne und Schule.

Weitere Informationen zu der neuen Initiative gibt es hier.

Das Westfälische Landestheater ist bereits sehr aktiv in der Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten in Castrop-Rauxel und darüber hinaus. Über 20 Kooperationspartner besuchen regelmäßig die Vorstellungen des Kinder- und Jugendtheater. Seit einigen Jahren nimmt das WLT zudem an Kultur macht stark teil und ruft immer wieder kleinere Projekte, wie etwa mit einer Internationalen Förderklasse.



Kulturpartner NRW e.V. einzigartig in Europa

Über 100 Mitglieder

Seit einigen Jahren ist das Westfälische Landestheater Mitglied bei Kulturpartner NRW e.V., einem europaweit einzigartigem Netzwerk an Kulturinstitutionen.

Die Kulturpartnerschaft wurde im Jahr 2000 von Prof. Karl Karst, dem Programmchef des WDR-Kulturradios WDR 3, als erstes dauerhaftes Partnerschaftsnetzwerk zwischen Kulturträgern und ARD-Rundfunkanstalten ins Leben gerufen und seitdem stetig weiterentwickelt. Heute gehört es zu den aktivsten Kulturnetzwerken und ist aufgrund seiner hohen Mitgliederanzahl das Größte in Europa.

Der Verein, den die Kulturpartner gründeten, trägt den Namen kulturPARTNERnrw e.V. Zu ihm gehören neben dem WLT unter anderem die Deutsche Oper am Rhein, das Beethoven-Haus Bonn, das Konzerthaus Dortmund, die Stiftung Zollverein Essen sowie die drei weiteren Landestheater NRW. Ein Höhepunkt der Kulturpartnerschaft war für die Landestheater NRW die Spielplanpräsentation 2019/20 im WDR Funkhaus in Köln im September 2018.

Idee der WDR 3 Kulturpartner ist es, das kulturelle Leben in NRW zu stärken und die Wahrnehmung und Stellung der Kultur in NRW und ganz Deutschland zu verbessern. “Kern des Konzepts ist die dauerhafte, unentgeltliche Kooperation der Kulturträger des Landes zugunsten einer besseren Nutzung und Verbreitung ihrer Programmangebote. Angestrebt wird eine möglichst direkte Zielgruppenwerbung für die Veranstaltungen der Kulturpartner ohne Belastung ihrer Etats.” (Prof. Karl Karst)

Um die Kulturpartner untereinander noch besser zu vernetzen, finden in den ersten Monaten dieses Jahres regelmäßige Treffen statt, um das Projekt gemeinsam noch stärker zu machen und nutzbringend zu gestalten.





Die nächsten Termine



Möchten Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten? Sie können ihn durch Angabe Ihrer eMail-Adresse wieder abbestellen.