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Westfälisches Landestheater - Newsletter Januar 2019 Montag, 20. Mai 2019


Grüße zum neuen Jahr

Liebe Theaterfreundinnen und Theaterfreunde,

auf diesem Weg möchten wir Ihnen herzliche Grüße zum neuen Jahr senden und Ihnen ein gesundes und glückliches 2019 wünschen.

In den vergangenen Monaten haben wir von der Presse gelobte Premieren von “Sieben minus eins” und “Ich bin dann mal weg” im Abendtheater sowie von “Mama Muh und die Krähe”, “Die Wetterhexe” und “Der Sandmann” im Kinder- und Jugendtheater gefeiert.

Derzeit befinden wir uns in den Proben für zwei weitere Premieren im Februar. Freuen Sie sich am Samstag, 9. Februar auf Heiko “Schotty” Schotte in “Der Tatortreiniger”. WLT-Intendant Ralf Ebeling inszeniert drei Folgen der beliebten Kultserie für unsere Bühne. Von Magie und Zauberkunst erzählen wir Schülerinnen und Schülern ab 10 Jahren mit Otfried Preußlers “Krabat”.

Und was spielt sich auf der Seitenbühne ab? Neben zahlreicher Theaterhäuser und kulturellen Institutionen hat das Westfälische Landestheater die Kampagne “NRW Erklärung der Vielen” unterschrieben. Damit setzen auch wir ein Zeichen gegen Rassismus und Diskriminierung.

Viele weitere Neuigkeiten erhalten Sie auf unserer Website und unseren Social-Media-Kanälen.
Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch im WLT!



NDR-Kultserie auf der Bühne

Der TatortreinigerZur Produktion: Der Tatortreiniger


Aktuelles aus dem WLT
Unsere Premieren bis zum Sommer

Komödien, Klassiker und vieles mehr...

Freuen Sie sich auf sechs Premieren bis zur Sommerpause im Juli!

Die letzten Folgen der Kultserie liefen im Dezember im Fernsehen, jetzt bringen wir den Tatortreiniger auf die Bühne – am Samstag, 9. Februar um 20 Uhr. Freuen Sie sich auf Heiko “Schotty” Schotte bei drei seiner skurrilsten Begegnungen mit Opfern, Tätern und Angehörigen.
Nur eine Woche später feiert uns neuesten Jugendstück – ebenfalls nach einer bekannten Vorlage – Premiere. Für Schülerinnen und Schüler zeigen wir ab Samstag, 16. Februar um 15 Uhr Krabat von Otfried Preußler. Der Jugendbuchklassiker erzählt vom Waisenjungen Krabat, der sich von der schwarzen Magie begeistern lässt, bis er selbst gegen den dunklen Zaubermeister kämpfen muss und seine geliebte Kantorka in Gefahr bringt.

Die Lachmuskeln des Publikums trainieren wir im am Freitag, 5. April um 20 Uhr mit Ray Cooneys Komödie Taxi Taxi – Doppelt leben hält besser. In ein immer unübersichtlich werdendes Labyrinth von Flunkereien verstrickt sich Taxifahrer John Smith, der nicht nur mit Mary, sondern auch mit Barbara verheiratet ist, als er versucht, nicht aufzufliegen. Ab Sonntag, 14. April um 18 Uhr widmen wir uns einem in Schulen nach wie vor aktuellen Thema. Juli Zehs Jugendstück Good Morning, Boys and Girls erzählt von Jens, genannt “Cold”, der einen Amoklauf an seiner Schule plant. Doch dann trifft er auf seine Mitschülerin Susanne und alles ändert sich.

Im Juni können Sie sich wieder auf ein komplettes Wochenende mit uns freuen! Bei Bühne raus…! Theater im Freien präsentieren wir Ihnen am Freitag, 14. Juni um 19.30 Uhr den Musical-Erfolg vom Broadway Rock of Ages. Erleben Sie mit uns eine Rock’nRoll-Liebesgeschichte mit Songs der 80er Jahre von Whitesnake, Foreigner, Europe und vielen mehr.
Unser jüngstes Publikum kommt ebenfalls nicht zu kurz: Mit Janoschs Löwenzahn und Seidenpfote können Kinder ab 4 Jahren die Geschichte von zwei kleinen Mäusen verfolgen, die gemeinsam die Welt entdecken.

Tickets für die Premieren können Sie ab sofort an unserer Theaterkasse reservieren:
Vanessa Meiritz
Mo – Do 8 bis 16 Uhr
Fr 8 bis 11.30 Uhr
Telefon: 02305 – 978020
Mail: meiritz@westfaelisches-landestheater.de



"Schotty" putzt auf der WLT-Bühne

Proben für "Der Tatortreiniger" gestartet

Am Westfälischen Landestheater sind die Proben für die diesjährige Komödie „Der Tatortreiniger gestartet. Die Kurz-Serie von Theaterautorin Ingrid Lausund ist ein Kulthit und wurde mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
Wenn alle anderen weg sind, der Mörder, die Kriminalbeamten, die Spurensicherung, dann kommt Heiko »Schotty« Schotte! Dann wird das entfernt, was keiner mehr braucht und was keiner sehen will. Die Reste der Verbrechen. Vor allem braucht er aber Empathie und Geistesgegenwärtigkeit. Er begegnet völlig fremden Menschen. Hinterbliebenen oder Bekannten der Opfer, Leuten, die zufällig vorbeikommen oder den Geistern der Ermordeten. Sie wollen reden, alles mal grundsätzlich klären. »Schotty« wird zur alltagsphilosophischen Projektionsfläche, muss erläutern, trösten und die Dinge wieder in Ordnung bringen.

WLT-Intendant Ralf Ebeling übernimmt die Regie von „Der Tatortreiniger“. Jeremias Vondrlik hat das Bühnenbild und die Kostüme entworfen. Die Premiere findet am 9. Februar um 20 Uhr im WLT-Studio statt.

Tickets erhalten Sie ab sofort an unserer Theaterkasse.
Vanessa Meiritz, 02305-978020 oder meiritz@westfaelisches-landestheater.de
Studio
Freie Platzwahl
Schauspiel
20,00 € (erm. 16,00 €)
Kinder- u. Jugendtheater
11,00 € (erm. 9,00 €)

Übrigens: Die letzten vier Folgen der Fernsehserie werden am 18. und 19.12. als Doppelfolgen jeweils um 22 Uhr im NRW-Fernsehen gezeigt.



Otfried Preußlers "Krabat" im KJT

Proben haben begonnen

»Mein Krabat ist […] meine Geschichte, die Geschichte meiner Generation und die aller jungen Leute, die mit der Macht und ihren Verlockungen in Berührung kommen und sich darin verstricken.«
Otfried Preußler

Neues Stück im Kinder- und Jugendtheater für alle ab 10 Jahren

Auch zwischen den Jahren standen die Uhren am Westfälischen Landestheater nicht still. Am 28. Dezember begannen die Proben zum neuen KJT-Stück, das nicht unbekannt sein dürfte: Krabat von Otfried Preußler. Der Jugendbuchklassiker wird von Regisseurin Karin Eppler für Schülerinnen und Schüler ab 10 Jahren inszeniert, das Bühnenbild und die Kostüme entwirft Marc Mahn.

Zum Stück:

Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat folgt am Dreikönigstag einem unheimlichen Ruf: Er wird zur Mühle im Koselbruch bestellt. Dort wird nicht nur Korn gemahlen, sondern die schwarze Magie gelehrt. Krabat lernt schnell die Faszination der Zauberkunst kennen. Aber auch ihren Preis: In jeder Silvesternacht fordert der unheimliche Gevatter vom Mühlenmeister einen Gesellen als Opfer. Als Krabat so seinen Freund Tonda verliert, beschließt er, gegen den Meister zu kämpfen. Um gegen den Zaubermeister bestehen zu können, übt sich Krabat in der schwarzen Kunst. Einer der Gesellen vertraut ihm schließlich an, dass die Liebe eines Mädchens den Bann der Mühle brechen kann. Krabat hadert mit sich selber, ob er seine geliebte Kantorka bitten soll, sich einer gefährlichen Probe auf Leben und Tod zu stellen, um den Müllermeister zu besiegen.

Die Premiere findet am Samstag, 16. Februar 2019 um 15 Uhr im WLT-Studio statt. Tickets zum Preis von 11€ (erm. 9€) gibt es ab sofort an der Theaterkasse: Vanessa Meiritz, 02305 – 978020 oder per Mail an meiritz@westfaelisches-landestheater.de.

Tickets erhalten Sie auch in unserem Onlineshop.

Weitere Termine in der Stadthalle Castrop-Rauxel:
Mittwoch, 20. März um 13 Uhr
Donnerstag, 21. März um 9 und 11.30 Uhr
Montag, 16. September um 13 Uhr
Dienstag, 17. September um 9 und 11.30 Uhr



"Kultur macht stark"

Eine musikalische Theaterreise

„Theater hat keinen Lehrplan!” – WLT ermöglicht Kindern mit Fluchthintergrund Zugang zu kultureller Bildung

Bildungschancen verbessern, Kindern und Jugendlichen Selbstvertrauen schenken, ihre Kreativität fördern – das sind die Ziele von „Kultur macht stark. Bündnis für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bereits zum dritten Mal macht das Westfälische Landestheater bei „Kultur macht stark“ mit. „Das Projekt ist etwas ganz Besonderes“, so Ralf Ebeling, Intendant des WLT. „Der Schritt aus der Schule und dem Alltag heraus, die Fahrt zu einem Ort, wo sie unter sich proben können, all das ist für die Kinder eine Chance, sich selbst zu entdecken und auszuprobieren.“ Seit Beginn der Förderung wurde so zahlreichen Schülerinnen und Schülern mit Fluchtgeschichte ein erster Zugang zu kultureller Bildung überhaupt ermöglicht.

Musik und Theater

Seitdem hat es sich immer weiterentwickelt. Unterstützung erhält das WLT durch die Musiker André George und Marcus Seiler, die verschiedene Projekte und Workshops in der Kulturbrennerei Castrop-Rauxel anbieten, sowie Hendrik Becker und Katarina Markova, die in der Theater- und Zirkuspädagogik, Clownerie und Performance tätig sind. „Zu Beginn haben wir nur einen mehrtägigen Workshop angeboten, jetzt arbeiten wir über Monate mit knapp 45 Kindern und Jugendlichen zusammen“, erzählt Katrin Kleine-Onnebrink, Theaterpädagogin am WLT.

Die Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 13 Jahren stammen aus den DAZ-Klassen (Deutsch als Zweitsprache) und den Regelklassen der Sekundarschule Süd in Castrop-Rauxel. Brigitte Edeler, Direktorin der Sekundarschule Süd, steht voll und ganz hinter dem Angebot: „Unsere Schülerinnen und Schüler haben teilweise traumatische Erfahrungen gemacht, wenn sie zu uns kommen. In der Schule können wir das gar nicht alles auffangen. Gerade über Theater und Musik überwinden sie sprachliche Barrieren, fassen Vertrauen und entdecken Talente, von denen sie bisher nichts wussten.“ Wenn es doch einmal Verständigungsprobleme gibt, stehen die Übersetzer Yasan Hawa und Fadia al Mouzael den jungen Künstlerinnen und Künstlerin zur Seite. Das Motto in diesem Jahr: „Wir machen uns auf den Weg – Eine musikalische Theaterreise“. „Wir haben den Kindern und Jugendlichen nur einen groben Rahmen vorgegeben. Alle weiteren Ideen entwickeln sie von alleine. An den verschiedenen Songs oder Theaterszenen feilen wir dann gemeinsam“, erzählt André George.

Proben in der Kulturbrennerei und am WLT

Anders als in den vergangenen Jahren treffen sich die einzelnen Gruppen seit Beginn des Projekts regelmäßig auch gemeinsam im Proben- und Logistikzentrum. „Dabei ist eine Art kleines Musical entstanden“, so Marcus Seiler. „Trotz der großen Gruppe können wir uns auch individuell für die Kinder Zeit nehmen und ihnen zum Beispiel ein paar Griffe auf der Gitarre zeigen.“ André George hebt den besonderen Wert des Projekts hervor: „Es ist schön zu sehen, dass die Kinder und Jugendlichen sich von Mal zu Mal weiterentwickeln und mehr entfalten. Waren sie zu Beginn noch etwas schüchtern, haben sie jetzt alle ihren Platz in der Gruppe gefunden.“ Und Katrin Kleine-Onnebrink ergänzt: „Theater hat eben keinen Lehrplan. Bei uns gibt es kein richtig oder falsch. Jeder kann seine Ideen frei einbringen. Dabei lernen die Kinder gegenseitig aufeinander einzugehen und kritikfähiger zu werden.“ Hendrik Becker und Katarina Markova entwickeln mit den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern Figuren, die sie auf der Bühne darstellen und geben immer wieder neue Tipps. „Es ist erstaunlich, was in den kreativen Köpfen der Kinder vor sich geht“, so Katrin Kleine-Onnebrink. Und Brigitte Edeler fügt hinzu: „Schön, dass unsere Schülerinnen und Schüler bei „Kultur macht stark“ so viel Unterschiedliches erleben.“

Bis zur Abschlusspräsentation im März ist jedoch noch einiges zu tun. Neben den regelmäßigen Proben werden die Schülerinnen und Schüler mit Bühnen- und Kostümbildner Marc Mahn eigene Elemente für ihre Bühne entwerfen und im Malersaal des WLT basteln, malen und werkeln. Bei einer öffentlichen Generalprobe am 19. März und zwei Vorstellungen am 26. März im WLT-Studio zeigen sie ihren Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Geschwistern, was sie in den vergangenen Monaten geprobt haben.



"Hape Kerkelings Pilgerreise am WLT: ironisch und intensiv, ernst und launig"

Pressestimmen zur Uraufführung

Am 08. Dezember feierte das Westfälische Landestheater die zweite Premiere der Spielzeit 2018/19. Mit Ich bin dann mal weg inszenierte Urs Alexander Schleiff eines der erfolgreichsten deutschen Sachbücher überhaupt.

Pressestimmen

„Ich bin dann mal – auf der Bühne. Hape Kerkelings Pilgerreise am WLT: ironisch und intensiv, ernst und launig.
[…] Da verwundert es nicht, dass die Uraufführung einer Bühnenfassung (Monika Reithofer) am Westfälischen Landestheater die erwartete Reaktion auslöste: Schon früh ausverkaufte Premiere in der Stadthalle, Zusatzvorstellung im Januar, viele „zeitnahe“ Gastspiele in der Region: „Ich bin dann mal weg“ als strategisch geplanter Theater-„Blockbuster“.
Es ist ein Abend für Fans, bei dem es um das Wiedererkennen und Erinnern geht, um die wohlige Bestätigung des Vertrauten. Monika Reithofer konzentriert sich kon-sequent auf die zentralen Situationen, Dialoge und Reflexionen, die sich im Ge-dächtnis des Lesers festgesetzt haben. Dabei rückt das Stück, im Gegensatz zum Kinofilm, die wirklich wichtigen Helden in den Vordergrund, stellt auf die allmählich entstehende Freundschaft zwischen Hape, der Engländerin Anne (Svenja Marija Topler) und Sheelagh (Xenia Wolfgramm) aus Neuseeland ab. Regisseur Urs Alexander Schleiff findet jederzeit die passenden Bilder für das, was Kerkeling nicht ohne Selbstironie als beschwerliche Reise zu sich selbst beschreibt. Humoristische Szenen wie der groteske Transport des Fußlahmen auf einem Schaf-Transporter wechseln – fein ausbalanciert – ab mit banalen oder ärgerlichen Begegnungen und Momenten voller Nachdenklichkeit, in denen das Ensemble um Mike Kühne in die Rollen auch nachrangiger Buch-Figuren schlüpft.
In Stunden besonders stark empfundener Einsamkeit und Ratlosigkeit erinnert sich der Suchende an seine Kinderzeit bei der Oma, und die Gedankendialoge, die Ha-pe dann mit der als Filmeinblendung erscheinenden Großmutter (Vesna Buljevic) noch einmal führt, gehören zu den besonders intensiven Momenten der begeistert gefeierten Theater-Pilgerreise.“
WAZ, Wolfgang Platzeck

„Humoristisch inszeniert und mit einigen typischen Ruhrpott-Schmunzlern verse-hen, nehmen sieben starke Darsteller das Publikum mit auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. […] Mit stichelndem Humor und Aufrichtigkeit erweckt Mike Kühne die Figur des Hape Kerkeling zum Leben, ohne sie zu kopieren. Die außer-gewöhnliche Darstellungsform des Stücks erlaubt es den Zuschauern, in die Ge-dankenwelt des Mannes einzudringen, ohne die Geschichte dabei aus den Augen zu verlieren. Die aus dem Originalbuch zitierten Texte lassen Kerkelings Geschichte ihren Charakter. […]
Kühne präsentiert einen Hape, der der Welt um sich herum mit einem sanften, aber echten Humor begegnet, ohne dabei zu übertreiben. Zugute kommt Kühne dabei sein Talent, die Rolle ganz für sich anzunehmen, und die langen, ausdrucksvollen Passagen auf lebendige, Hape-typische Weise zu erzählen. Wer „Ich bin dann mal weg“ nur als Hörbuch kennt, könnte überrascht sein von der Ähnlichkeit der Stim-men von Mike Kühne und Hape Kerkeling. […]
Das auf einer Seite lebendige und lustige Stück, das vor allem durch die übertrie-bene Darstellung der unterschiedlichen Nationalitäten der Pilger an Würze gewinnt, besticht gleichzeitig auch durch die emotionalen, teilweise religiösen Einschübe. [….]
Wer das Buch gelesen hat, wird einige Passagen schnell wiedererkennen. Beson-ders die prägenden Begegnungen, die in Hape Kerkelings Wandertagebuch erzählt werden, finden ihren Platz auf der Bühne. Knackige Dialoge und Hapes innere Monologe erinnern den Zuschauen durch das ganze Stück hindurch daran, was es eigentlich ist: ein Tagebuch.
[…] Bei der ausverkauften Premiere am Samstag gab es nach dem Stück minuten-langen Applaus, fünfmal kamen die Schauspieler zurück auf die Bühne und durf-ten sich bejubeln lassen. […].“
WAZ / Ruhr-Nachrichten lokal, Silja Fröhlich

„Turbulenter Spaß für Hape-Fans. […]
Weil Theater aber immer live ist und das WLT mit Mike Kühne über einen nicht nur äußerlich an Hape Kerkeling erinnernden Schauspieler im Ensemble um das be-gnadeten Slapstick-Trio Guido Thurk, Burghard Braun und Emil Schwarz verfügt, können sich Hape-Fans auf flott inszenierte pointierte Dialoge und szenische Ka-binettstückchen freuen in der wandlungsfähigen Wanderbühnen-Ausstattung von Marlit Moser. […] Die bestens aufgelegte siebenköpfige WLT-Truppe offenbart enorme Spielfreude in situationskomischen Anekdoten wie gleich zu Beginn im Kleintransporter des seine Schafe auf die Bergweide verfrachtenden Bauern, mit den Feuerwehrleuten an der temporär versiegenden Rolandsquelle oder später auf der Massagebank. Herrlich zickig Svenja Marija Topler als männlichen Pilgern ge-genüber höchst misstrauische Anne, saftig-derb Xenia Wolfgramm als Österreiche-rin und Vesna Buljevic als Schwäbin (und als lebensweise Oma Bertha per Video im fiktiven Zwiegespräch mit Hape).“
Halloherne.de, Pitt Herrmann

Alle Informationen und Termine zu unserem zeitgenössischen Stück in dieser Spielzeit erhalten Sie hier



"Ein Abend von ungeheurer Intensität."

Pressestimmen zu "Sieben minus eins"

Am 13. Oktober feierte das Westfälische Landestheater die erste Premiere der Spielzeit 2018/19. Mit Sieben minus eins inszenierte Lothar Maninger einen absoluten Bestseller der Kriminalliteratur. Autor Arne Dahl war bei der Premiere im Wittener Saalbau selbst dabei. Einen Tag später am 14. Oktober spielte das Ensemble des Abendtheaters dann vor heimischer Kulisse in Castrop-Rauxel.

Pressestimmen

„Das Stück überzeugt mit seinen rasanten Szenen, dem angedeuteten Grauen und den passenden Video- und Musikeinschüben. Die Überraschungen folgen schnell aufeinander und so bleibt die Spannung über die mehr als zwei Stunden dauernde Spielzeit auf gleichbleibend hohem Niveau.”
Westfälischer Anzeiger, Marion Gay

„Von Ulardt stattet seine Figur mit Dynamik und Elan aus, in Franziska Ferrari hat er eine Partnerin vom gleichen Kaliber. Sie setzen ein Puzzle aus Fingerzeigen des Täters zusammen. […] als Zuschauer bleibt man erwartungsvoll bei der Stange. Videos, Dias, Lichtsetzung sorgen für Atmosphäre, die Bühne von Marc Mahn besticht durch ihre Multifunktionalität. Es wird straff erzählt, inszenatorisch ist Zug drin.“
Ruhr Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

“Maninger hat für das WLT ein durchaus mutiges Konzept entwickelt, das dem Abend eine ungeheure Intensität garantiert. Auf der düsteren, karg ausgestatteten Bühne, deren mobile Rückwand Spielstätten eher andeutet als tatsächlich eröffnet, bestimmt sparsam eingesetztes Licht den jeweiligen Handlungsort. Selten werden dann Szenen im klassischen Sinne ausgespielt – das Ensemble agiert über weite Strecken wie im Hörspiel-Modus. Wenn Worte nicht reichen, lässt klug eingesetzte Video-Technik Erinnerungsfetzen der Ermittler aufblitzen. Und wenn sich Figuren hin und wieder an der Rampe formieren, um wie im Aufnahmestudio Verbindungstexte ins Mikro zu sprechen, dann ist das […] ein weiterer überzeugender Bestandteil eines hochatmosphärischen szenischen Thriller-Hörspiels, das nicht nur Dahl-Kenner fesselt.”
WAZ, Wolfgang Platzeck

Alle Informationen und Termine zu unserem Krimi dieser Spielzeit erhalten Sie hier.





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