Jesus liebt mich

David Safier, bearbeitet für das Theater von Urs Alexander Schleiff
Komödie
Inszenierung Urs Alexander SchleiffAusstattung Marlit MoslerDramaturgie Christian ScholzeRegieassistenz / Abendspielleitung Mario ThomanekJoshua Maximilian von UlardtMarie Svenja Marija ToplerGabriel / Michael / Obdachloser / Kumpel 1 / Apokalyptischer Reiter Mike KühnePapa / Raphael / Kumpel 2 / Apokalyptischer Reiter Burghard BraunMama / Uriel / Apokalyptischer Reiter Vesna BuljevicGott / Swetlana / Apokalyptischer Reiter Franziska FerrariSatan / Sven Emil SchwarzBiene Xenia Wolfgramm

Zum Stück

Joshua … – Joshua ist Zimmermann! Und das Beste ist, er sieht auch noch aus, wie der Messias selbst.

Marie ist verliebt. So richtig. Gerade hatte sie zu Sven vor dem Traualtar „Nein“ gesagt und sich dann tränenüberströmt in ihrem alten Kinderzimmer der ungebremsten Nahrungsaufnahme hingegeben. Da das Dach am Haus ihres Vaters undicht ist, selbiger sich aber mit seiner mindestens minderjährigen russischen Freundin – nun ja – beschäftigen muss, gibt er die Reparatur in Auftrag. Es erscheint Joshua, ein Bild von einem Mann, der allerdings einige Macken hat: z.B. singt er bei der Arbeit. Psalmen! Außerdem redet er ganz komisch und behauptet, bei Sachen dabei gewesen zu sein, die vor zig Jahrhunderten passiert sind.

Das Problem: Joshua ist der Messias!

Und Maries gewohnte Umgebung gerät ins Wanken, der Teufel taucht in Gestalt von George Clooney auf, ihre Mutter verliebt sich in einen Pfarrer, der der Erzengel Gabriel ist. Marie muss sich Gedanken machen, wie sie sich in Gegenwart dieses Mannes verhalten soll. Wie war das noch mit dem Verzeihen? Wie soll man seinem Nächsten begegnen? Darf ein Jesus küssen? Mit Zunge?

Sie muss sich beeilen, denn Jesus ist nur auf die Erde zurückgekehrt, um die Apokalypse vorzubereiten und sein Auftrag ist fast erfüllt!

Mit seinem Roman „Jesus liebt mich“ gelang dem Bremer Autor David Safier das Kunststück, die Erfolgsgeschichten seines Bestsellers „Mieses Karma“ noch zu übertreffen. Sein zweites Buch, das sich mit der ihm eigenen humoristischen Leichtigkeit der Frage widmet, wie es wäre, wenn wir uns unseren Mitmenschen gegenüber gut und liebevoll verhalten würden, erreichte erneut ein internationales Millionenpublikum. Verstärkt wurde der Erfolg 2012 durch die Verfilmung mit Jessica Schwarz und Florian David Fitz.

David Safier, 1966 geboren, zählt zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der letzten Jahre. Seit 1996 verfasst er überwiegend Drehbücher für Funk und Fernsehen. Die von ihm als Hauptautor entwickelte Sitcom «Berlin, Berlin» wird 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie «Fiktion und Unterhaltung» ausgezeichnet. Zudem erhält sie 2004 den bekannten US-amerikanischen Fernsehpreis Emmy.
Seine Romane «Mieses Karma», «Jesus liebt mich» und «Plötzlich Shakespeare» erreichten Millionenauflagen. Auch im Ausland sind seine Bücher Bestseller.

Pressestimmen

“[…] es war die Uraufführung der Version, die Regisseur Urs Alexander Schleiff nach David Safiers Bestseller für die Bühne schrieb. Schleiff hat ein Händchen für boulevardeske Komik […]. Vor allem Samira Hempel […] trumpft mit ihrer kessen Art groß auf. Schnippisch frech sind ihre Kommentare, wenn sie vorne ans Mikrofon geht. […] Frivolitäten und Situationskomik sind amüsant gespielt. Jesus tanzt Salsa, geht übers Wasser und verliebt sich in aller Unschuld. Die Apokalypse ist abgesagt. Satan ist stinkig, die Zuschauer begeistert.”
Ruhr Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

“In der farbenfrohen, detailverliebten Ausstattung Marlit Moslers […] sorgt der nicht wirklich diabolische Emil Schwarz für sehr eingängige, bisweilen gar romantische Live-Musik. Und eine einmal mehr unbändig-spielfreudige Samira Hempel als Marie für ein wahrhaft göttliches Vergnügen – bei der männlichen Jungfrau Joshua, welcher schließlich die Apokalypse verschiebt, wie beim sich über gut zwei Stunden bestens unterhalten fühlenden Publikum.”
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

Aufführungstermine