Die Schöne und das Biest

Tankred Schleinschock nach Jeanne-Marie Leprince de Beaumont. Für alle ab 6 Jahren
Kinderstück mit Musik
Inszenierung und Musikalische Leitung Tankred Schleinschock >> Ausstattung Anja Müller >> Dramaturgie Sabrina Ullrich >> Theaterpädagogik Melanie Kraft >> Regieassistenz / Abendspielleitung Jolanda Uhlig >> Das Biest Banar Fadil >> Belle Ina-Lene Dinse >> Vater Jan Westphal >> Schwester / Butler Julius Schleheck >> Schwester / Köchin Johanna Pollet

Zum Stück

Vor langer Zeit lebte einmal ein wohlhabender Kaufmann. Ihm gehörten zahlreiche große und prächtige Schiffe. Aber sein größter Stolz waren seine Töchter. Die Jüngste war so schön, dass alle sie »Belle, die Schöne« nannten. Eines Tages jedoch wurden die Schiffe des Kaufmanns von einem schrecklichen Sturm vernichtet. So verlor er all sein Vermögen. Als ihn jedoch die Nachricht erreichte, eines seiner Schiffe sei zum Hafen zurückgekehrt, machte er sich gleich auf den Weg. Doch auch vom letzten Schiff war nicht mehr viel übrig. Auf dem Heimweg kam er an einem alten Schloss vorbei mit einem wunderschönen Garten voll prächtiger Rosen. Er pflückte eine, um sie seiner jüngsten Tochter zu schenken.
Die Rose war jedoch Eigentum eines riesigen Ungeheuers, das in dem Schloss lebte. Als Preis für die Rose sollte der Kaufmann seine Tochter in sieben Tagen zum Biest schicken. Um ihren Vater zu retten, begibt sich nun die schöne Belle alleine zum Schloss des Ungeheuers. Drei Jahre muss sie dort bleiben, um die Schuld ihres Vaters zu begleichen. Doch jeden Tag erfährt Belle, wie höflich und charmant sich das Biest eigentlich ihr gegenüber verhält. Obwohl endlich Lachen das ganze Schloss erfüllt, ist der Fluch, der das Biest umgibt, noch nicht gebrochen. Belle muss alleine herausfinden, durch welche Macht sie den Bann lösen kann.

Jeanne-Marie Leprince de Beaumont wurde 1711 in Rouen geboren. Als Erzieherin unterrichtete sie zunächst in Frankreich und in London in verschiedenen adligen Familien. Während ihrer Tätigkeit als Gouvernante veröffentlichte sie Erzählungen für Kinder. Das Märchen »Die Schöne und das Tier« diente als Vorlage für verschiedene künstlerische Gattungen und wurde 1991 von Walt Disney als Zeichentrickfilm adaptiert. 1780 starb die Autorin in Chavanod.

 

Hörprobe zu Die Schöne und das Biest

Pressestimmen

“Auch die Musical-Fassung klingt an. Wir hören kesse Couplets mit Pianobegleitung, dazu Kompositionen aus dem Musical und Party-Pop von den Scissor Sisters. Da steckt eine gute Portion Schalk drin, dazu Schwung und Pep.” […] In kurzweiligen 70 Minuten löst Belles Liebe den Bann über der Bestie. Prima gespielt und gesungen. Schöne Kostüme (von Anja Müller). Und mit einem Händchen für Schabernack in Szene gesetzt.”
Ruhr Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„Dass die Geschichte auch heute aktuell ist, zeigen Tankred Schleinschock und die Ausstatterin Anja Müller, indem sie das Märchen einbetten in einen ganz heutigen alltäglichen Rahmen […]. Zum enormen Publikumserfolg am Premierennachmittag […] hat nicht zuletzt die Tanzlehrerin Barbara Mangold beigetragen, die mit dem fünfköpfigen Ensemble flotte choreografische Elemente einstudierte.“
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

„Das Landestheater präsentiert den Stoff in einer kindgerechten Inszenierung mit viel Humor und schwungvollem Spiel. Musikalisch nutzen die Schauspieler, die auch gut singen, neben eigenen Songs auch bekannte aus der Disney-Produktion. Die Kinder haben Spaß, klatschen mit und spenden sogar Zwischenapplaus. Auch der Schlussbeifall für die kurzweilige Aufführung fällt laut und anhaltend aus.“
Mindener Tageblatt

Aufführungstermine