Zugekifft

Sabrina Ullrich nach Wolfram Hänel. Ab 13 Jahren
Jugendstück
Inszenierung Ellen Schulz >> Ausstattung Marc Mahn >> Dramaturgie Sabrina Ullrich >> Theaterpädagogik Dr. Ipek Abali >> Regieassistenz / Abendspielleitung Jolanda Uhlig >> Charlotte Johanna Pollet >> Ajan Banar Fadil >> Philip / Polizist Julius Schleheck >> Alex / Typ Jan Westphal >> Annika / Polizistin / Tusse Ina-Lene Dinse

Zum Stück

Charlotte ist hin und weg von Ajan, der neu in die Klasse gekommen ist. Sie ist fasziniert von seinem unabhängigen Leben. Ajan wohnt in der Gartenlaube seiner Eltern. Für Charlotte und ihre Freunde der schönste Platz, um nach der Schule abzuhängen und einen Joint durchzuziehen. Das bisschen Kiffen ist eigentlich auch kein Problem, bis Charlotte nach ihrer Geburtstagfeier in der Laube merkt, dass die Einstiegsdroge Ajan verändert und er sein Leben nicht mehr auf die Reihe kriegt. Er bekommt Probleme mit Polizei und Schule. Außerdem hat er Schulden bei seinem Dealer. Charlotte und die Clique helfen ihm aus der Patsche. Doch den wichtigsten Schritt muss Ajan alleine machen – einsehen, dass er ein Drogenproblem hat und Hilfe annehmen, um wieder der Alte zu werden.

Nach wie vor ist Cannabis die meistkonsumierte illegale Droge Deutschlands. Nach Schätzungen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ein Viertel aller 12- bis 25-Jährigen mindestens einmal im Leben Cannabis konsumiert. Die Folgen des Cannabiskonsums sind individuell sehr unterschiedlich und werden häufig unterschätzt.

Wolfram Hänel studierte Germanistik und Anglistik an der fu Berlin und arbeitete als Plakatmaler, Theaterfotograf, Werbetexter, Studienreferendar, Spieleerfinder und Dramaturg. Seit 1987 schreibt er Kinder- und Jugendliteratur, Theaterstücke und Reiseberichte. Inzwischen sind mehr als 100 Romane, Erzählungen und Bilderbücher von ihm erschienen und in insgesamt 25 Sprachen übersetzt worden. Für seine schriftstellerische Tätigkeit wurde er 2001 mit dem Kurt-Morawietz- Literaturpreis der Stadt Hannover ausgezeichnet, 2003 mit dem Friedrich-Gerstäcker-Preis der Stadt Braunschweig.

 

Pressestimmen

„[…] „Zugekifft“ ist keine Moralpredigt mit erhobenem Zeigefinger. Hier wird nicht verteufelt, sondern das Leben abgebildet. […]Alles drin in dem Einstünder: Der Überschwang des Rausches, verharmlosende Floskeln der Kiffer, ihr Hang zum Selbstbetrug. Die Warnung des Stückes steckt in der Beschreibung der Mechanismen, die die Welt der Hasch-Raucher immer kleiner werden lassen. Klug inszeniert, stimmig ausgestattet, mit Witz gespielt, sprachlich auf der Höhe – perfekt.“
Ruhr-Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„[…]mit einem bestens aufgelegten fünfköpfigen Ensemble, […]. Das Duo Ullrich/Schulz hat die Zahl der Personen reduziert, wortwitzige Dialoge eingebaut und die Erwachsenen-Figuren durchaus humorvoll auf Typenklischees reduziert statt sie wie sonst üblich platt zu denunzieren. […].“
Herner Sonntagsnachrichten, Pitt Herrmann

Aufführungstermine

Materialien