Ich bin eine Schauspielerin, mehr nicht. Romy Schneider - Das Leben einer Ikone

Nach Günter Krenn, von Karin Eppler
Das Stück basiert auf der Biographie "Romy Schneider" und dem Buch "Romy und Alain" von Günter Krenn. Copyright Aufbau-Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2008 bzw. 2015
Romy Franziska FerrariFrau Schneider Vesna BuljevicMagda Schneider, Schwester Theresa, Sophie, Regisseurin, Ärztin, Fotografin, Helferin Svenja Marija ToplerAuktionator, Albach-Retty, Blatzheim, Visconti, Mayen, Sautet, Schönherr, Filmassistent 2, Filmassisten 3 Burghard BraunDeppe, Marischka, Alain, Simon, Helfer d. Auktionators 1, Filmassistent 4, Filmassistent 6, Fotograf 1 Mario ThomanekHarry Meyen, Filmassistent 1, Biederstedt, Buchholz, Driest, Sanitäter 1, Statist, Helfer d. Auktionators 2, Filmassistent 5 Tobias SchwiegerInszenierung Karin EpplerAusstattung Marc MahnDramaturgie Christian ScholzeRegieassistenz/Abendspielleitung Pia Böhme

Zum Stück

Kaum eine Schauspielerin übt bis heute solch eine Faszination aus wie Romy Schneider. Die meisten Menschen denken, wenn sie den Namen hören, als erstes an Sissi. Die Rolle, mit der sie im Alter von 17 Jahren weltweit ihren Durchbruch erlangte und die sie ihr Leben lang verfolgte.
»Sissi« erfüllt die Sehnsucht eines ganzen Landes nach Schönheit, nach Unschuld und romantischer Liebe. Während in Deutschland mit jedem ihrer Filme die Identifikation mit Romy Schneider wächst, gerät ihr Leben zunehmend aus den Fugen. Mit 20 Jahren ist sie ein Objekt, mit dem Geld verdient werden kann, ihre Unerfahrenheit und Naivität wird rücksichtslos ausgenutzt. Gleichzeitig strebt sie nach ernstzunehmenden schauspielerischen Herausforderungen und künstlerischer Anerkennung. Ihre Flucht nach Frankreich, die Beziehung mit Alain Delon, die zahlreichen Filme mit den Legenden des französischen und amerikanischen Films stärken ihr Selbstbewusstsein. Doch ihr Privatleben ist geprägt von Unsicherheiten, zerbrochenen Beziehungen, Schicksalsschlägen und dem gnadenlosen Blick der Medienöffentlichkeit. Bis zu ihrem Tod zieht sie das Publikum in ihren Bann, seitdem wird sie zum Mythos.

Auf der Grundlage der vielgepriesenen Werke »Romy Schneider – Die Biographie« und »Romy und Alain – Eine Amour Fou« von Günter Krenn entwickelt das WLT ein Portrait einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ein Leben der Extreme, oft unkontrolliert, immer leidenschaftlich.

Biografie einer Ikone

Pressestimmen

„Den chronologischen Rahmen bildet eine Versteigerung, wo Romys Besitz unter den Hammer kommt. Jeder Gegenstand wird zum Einstieg in ihren „Lebensfilm“. […] Stiefvater „Daddy“ Blatzheim, der Geschäftemacher (bewährt gut: Burghard Braun) kann noch so wettern, sein Goldesel zieht nach Paris. Ein Befreiungsschlag, privat und künstlerisch. Romy trifft Alain Delon (wunderbar: Mario Thomanek), die Liebe ihres Lebens. Sie spielt Theater für Visconti, mit Delon dreht sie „Swimming Pool“ (starke Regie-Idee: das Paar als Schattenspiel). […] Ein rührendes Porträt in schönen Kostümen von Marc Mahn.“
Ruhr Nachrichten, Kai-Uwe Brinkmann

„Romy gibt es auf der Bühne gleich zweifach. Die eine ist jung, emotional, glücklich, traurig, ehrgeizig, ängstlich, lebenshungrig und vieles mehr, die andere abgeklärt und verständnisvoll. Beide verfolgen die Versteigerung, erinnern sich und führen einen Dialog, in dem die ältere Romy oft versucht, die jüngere zu besänftigen, ihren Gefühlsexplosionen rationalen Halt zu geben. […] Und in dieser überaus soliden Stückkonstruktion, linear erzählt, spult sich nun die tragische Biografie der früh Verstorbenen vor uns ab. […] es [bereitet] Freude, dem Personal bei der Arbeit zuzuschauen […]. Franziska Ferrari gibt die Romy mit großem, fast schon athletisch zu nennenden und dabei stets leichtfüßig-elegantem Körpereinsatz. Vesna Buljevic bildet als ältere Romy […] einen gelassenen Gegenpol. Zusammen sind sie eine […] gelungene Spielpaarung. […] Sechs Darsteller haben über 30 Rollen zu bewältigen, das klingt schwierig und gelingt mit bildstarken Requisiten doch recht gut. […] Einen guten Eindruck hinterlässt schließlich auch eine sorgfältig eingepasste Tonspur, die immer wieder einmal mit kurzen, prägnanten Musikeinspielern Zeitkolorit entstehen lässt. Das Publikum spendete reichen Applaus.“
Westfälischer Anzeiger, Rolf Pfeiffer

„Am 12. September durfte ich die Premiere des Stücks […] erleben und es war für mich ein großartiges Erlebnis […]! Für mich als Gründungsmitglied des gemeinnützigen Vereins Romy verbindet e.V. hatte sich die Anreise aus München total gelohnt! Franziska Ferrari und Vesna Buljevic waren fantastisch! […] die anderen Darsteller haben ebenfalls zu einem gelungenen Abend beigetragen. Vielen Dank an jeden Einzelnen für diesen Genuss!“
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Aufführungstermine

  • 12.09.2020 19.30hMarl TheaterInfo Icon
  • 15.11.2020 19.00hBoppard StadthalleInfo Icon
  • 17.11.2020 19.00hMettmann NeandertalhalleInfo Icon
  • 04.03.2021 20.00hCastrop-Rauxel StadthalleInfo Icon
  • 10.03.2021 20.00hRheda-Wiedenbrück StadthalleInfo Icon
  • 20.03.2021 20.00hCastrop-Rauxel StudioInfo Icon
  • 09.05.2021 19.30hWitten SaalbauInfo Icon
  • 19.05.2021 19.30hHameln-TheaterInfo Icon
  • 19.06.2021 20.00hBocholt InnenhofInfo Icon