"Streit im Märchenwald"

Abschlusspräsentation des Theaterprojekts mit dem WLT

Eigentlich lebt es sich friedlich im Märchenwald. Da sind die Großmutter und ihre Freundin, die Shopping-Queen, die gerade von einer ausgiebigen Einkaufstour kommt, die Fotografin Isabella und ihr schönes Model, zwei fußballspielende Prinzen und die kleine Dame, die Kaffee über alles liebt.
Doch dann bricht Chaos aus! Eine Diebin geht auf Streifzug, ein kleiner Hund fletscht die Zähne und die Fäuste fliegen. Das gefällt dem König so gar nicht. Gemeinsam mit seinen Untertanen überlegt er, wie alle wieder in Frieden zusammen leben können. “Mit Toleranz und gegenseitigem Respekt. Jeder darf das machen, was ihm am meisten Spaß macht, und akzeptiert den anderen, so wie er ist”, lautet das Fazit. Und so klappt das Zusammenleben doch am besten!

Streit im Märchenwald

Das Westfälische Landestheater hat mit der Internationalen Förderklasse der Willy-Brandt-Gesamtschule, die Kooperationspartner des Theaterrucksacks ist, ein gemeinsames Projekt realisiert. Die Schülerinnen und Schüler mit Fluchthintergrund probten 10 Wochen lang mit WLT-Theaterpädagogin Katrin Kleine-Onnebrink und dem freischaffenden Theaterpädagogen Hendrik Becker an ihrem Theaterstück “Streit im Märchenwald”. Dabei entwickelten die Kinder und Jugendlichen gemischten Alters nahezu alles selbst. Von den Figuren und Kostümen über die Musik – alles Idee war der IFÖ-Schüler.

Die Abschlussaufführung fand Ende März im WLT-Studio statt und wurde von vielen gebannten Augenpaaren der Mitschüler, Eltern, Geschwister und Lehrer beobachtet. Den Applaus am Ende der Vorstellung hatten sich alle verdient.

Gefördert wurde das Projekt vom Förderverein der Willy-Brandt-Gesamtschule und der AGORA Bürgerstiftung.