Wir haben Worte
Nach dem Werk von Georges Salines/Azdyne Amimour mit dem Titel Il nous reste les mots, veröffentlicht bei Editions ROBERT LAFFONTZum Stück
Am 13. November 2015 ereignete sich in Paris einer der schlimmsten Terroranschläge der letzten Jahre. Bei den Anschlägen u.a. auf das Stade de France, das Bataclan und zahlreiche Bars und Restaurants starben 130 Menschen, 683 wurden verletzt. Allein im Bataclan-Theater wurden während des Konzerts der Eagles of Death Metal 89 Menschen getötet.
Unter den Opfern war die 28-jährige Lola Salines, die zum Zeitpunkt des Anschlags vor der Bühne tanzte. Einer der Täter war der ebenfalls 28-jährige Samy Amimour. Er wurde vom Anti-Terror-Kommando der französischen Polizei getötet.
Fast zwei Jahre später bat der Vater des Attentäters, Azdyne Amimour, den Vater von Lola Salines um ein Gespräch. Georges Salines stand als Präsident der Selbst-Hilfe-Vereinigung „13onze15 Fraternité et verité“ im Licht der Öffentlichkeit.
Trotz aller offensichtlichen Vorbehalte willigte Georges Salines ein. So kam es zu einer äußerst unwahrscheinlichen Begegnung, bei der sich die beiden Männer ihre Leben erzählten, sich gegenseitig schilderten, wie sie den Abend des Anschlags und die Tage danach erlebten. Wie sie sich bewusstwurden, dass sie beide Opfer sind, beide ein Kind verloren haben und der einzige Weg der Bewältigung und des Kampfes gegen den Terror im Miteinander liegt. Das Gespräch führte zu einer Nähe, die den beiden Vätern die Möglichkeit gab, ihren Schmerz in etwas Konstruktives zu verwandeln.
Anfang 2020 erschien der Dialog zwischen Azdyne Amimour und Georges Salines in Frankreich unter dem Titel „Il Nous Reste Les Mots“ als Buch. Als Ausdruck der Versöhnung erhielt es zunächst in Frankreich, dann auch bei Erscheinen der Übersetzung in den englischsprachigen Ländern, enorm viel Aufmerksamkeit. Es wurde als ein beeindruckendes, erschütterndes Zeichen der Toleranz wahrgenommen.
Das Westfälische Landestheater produziert die Uraufführung dieses außerordentlichen Textes.
Die Uraufführung ist ein Projekt des Instituts für Kulturarbeit der Stadt Recklinghausen und wird gefördert vom Kultursekretariat Gütersloh im Rahmen des Förderprogramms “Heimwärts”.
Stückdauer: ca. 70 Minuten
Medien in hoher Qualität herunterladen
Pressestimmen
Derzeit noch keine Aufführungstermine
Downloads
- stueckinformation wir haben worte.pdf (108 kB)
- Pressestimmen Kurzform Wir haben Worte (1 MB)
- Bildzeilen Wir haben Worte (383 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen (612 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_1 (559 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_2 (523 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_3 (479 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_4 (811 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_5 (482 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_6 (739 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_7 (705 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_8 (660 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_9 (651 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_10 (688 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_11 (693 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_12 (621 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_13 (547 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_14 (560 kB)
- Wir haben Worte_Volker Beushausen_15 (845 kB)
- plakatmotiv wir haben worte web timo hummel (907 kB)
- plakatmotiv wir haben worte druck timo hummel (579 kB)
- plakatmotiv wir haben worte schwarz-weiss timo hummel (578 kB)





















