Landestheater wollen mit Offenem Ganztag kooperieren

19.5.2026 Die Tür zu einem Museum, einer Bibliothek oder einem Theater öffnen und Eintritt in neue spannende Welten finden, gemeinsam musizieren, Begeisterung und Freude im Sport erleben, in Projekten forschen, entdecken und lernen, mit allen Sinnen Neues erfahren, sich begeistern lassen, genießen, nachdenken, auch mal zur Ruhe kommen: All das ist im Ganztag möglich. Viele Verbände und Partner sind jetzt mit ihren außerunterrichtlichen Bildungsangeboten noch enger mit den Ganztagsschulen verbunden. Gemeinsam unterzeichneten sie am Dienstag, 5. Mai 2026, mit Ministerinnen und Ministern des Ministeriums für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, des Ministeriums für Schule und Bildung und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, neue Rahmenvereinbarungen zur Zusammenarbeit im Ganztag.

Der Geschäftsführende Direktor des Westfälischen Landestheaters und Geschäftsführer der Landestheater NRW, Günter Wohlfarth, unterzeichnete die „Rahmenvereinbarung Ganztag Darstellende Künste“ in Düsseldorf stellvertretend für die vier Landestheater.

„Es geht in unserem Fall darum, theatrale Bildung zu ermöglichen, und es kann nur gut und richtig sein, die Kräfte dafür zu bündeln. Ich finde es sehr bemerkenswert, wie da alle an einem Strang ziehen. Die Landestheater bieten zum Beispiel für diese Zielgruppe altersgerechte Theateraufführungen an. Mit dabei ist immer ein theaterpädagogisches Begleitangebot“, sagt Günter Wohlfarth.

Die zwölf Rahmenvereinbarungen wurden in einem mehrmonatigen Arbeitsprozess unter Beteiligung verschiedener Fachabteilungen unterschiedlicher Ressorts der Landesregierung erarbeitet und auf den aktuellen Stand gebracht, um auch künftig als Grundlage für Kooperationen im Ganztag dienen zu können. Die jetzt unterzeichneten Rahmenvereinbarungen sind ein wichtiges Bekenntnis des Landes, Ganztag gemeinsam gestalten zu wollen. Sie leisten einen Beitrag, die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen, der Jugendhilfe und der Ganztagsschule weiter zu verbessern und durch den Aufbau tragfähiger Strukturen der gegenseitigen Information, den Einbezug bestehender Initiativen und Programme und gelingende Vernetzung.

Fotos: MSB/NRW/Mark Hermenau